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Mo, 07.09.
2225 – 2350

arte

Stiefel, die den Tod bedeuten

Thriller, Großbritannien 1971

Nach einem Reitunfall, bei dem sie ihr Augenlicht verloren hat, und dem anschließenden Krankenhausaufenthalt wird die junge Sarah in das Landhaus von Onkel und Tante eingeladen. Mit Hilfe ihrer Cousine soll sie langsam lernen, ihr neues Leben zu meistern. Als Sarah einmal das Haus verlässt, um ihren Ex-Freund zu treffen, werden in ihrer Abwesenheit die Familie und ihre Angestellten brutal ermordet. Am nächsten Morgen stolpert die blinde Sarah über die am Boden liegenden Leichen. Sie ist in größter Gefahr, denn der Täter in den mysteriösen Stiefeln ist noch immer im Haus. Der einzige Hinweis auf seine Identität ist ein silbernes Armband, das der Mörder verloren hat und sich nun von der hilflosen Sarah zurückholen muss ... Mia Farrow verkörpert die erblindete junge Frau in lebensbedrohlicher Lage mehr als glaubwürdig. Ihr verletzliches Ausgeliefertsein und der Wissensvorsprung des Publikums generieren die Suspense in diesem nervenaufreibenden Thriller. Regisseur Richard Fleischer knüpft hier an das Meisterwerk "Warte, bis es dunkel ist" (1967) von Terence Young mit Audrey Hepburn in der Hauptrolle an.

Originaltitel: See No Evil

Personen

Besetzung Mia Farrow Sarah
Dorothy Alison Betty Rexton
Robin Bailey George Rexton
Brian Rawlinson Barker
Diane Grayson Sandy Rexton
Paul Nicholas Jacko
Norman Eshley Steve Reding
Regie Richard Fleischer
Drehbuch Brian Clemens
Kamera Gerry Fisher
Musik Elmer Bernstein
Produzent Martin Ransohoff, Leslie Linder
Andere Personen Schnitt: Thelma Connell

Hintergrund

"Stiefel, die den Tod bedeuten" (1971) entstand unter der Regie von Richard Fleischer, der mit Filmen wie "20.000 Meilen unter dem Meer" (1954), "Der Frauenmörder von Boston" (1968) und "Conan der Zerstörer" (1984) zu den vielseitigsten Regisseuren seiner Zeit zählte. In der Hauptrolle überzeugt Mia Farrow, die wenige Jahre zuvor durch Roman Polanskis "Rosemaries Baby" (1968) international bekannt geworden war. In Europa ist der Film unter dem GB-Verleihtitel "Blind Terror" bekannt.