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Do, 27.08.
2355 – 0125

rbb

Böse Wetter - Das Geheimnis der Vergangenheit

TV-Thriller, Deutschland 2016

Ein besonderer Auftrag führt den gefragten Geophysiker Dr. Leonard Gehra in seinen Geburtsort Buchenrode im Harz. Obwohl dort noch immer seine Mutter lebt, war er seit langem nicht mehr in der Bergbauregion an der früheren deutsch-deutschen Grenze. Nun soll Leonard dabei helfen, die unrentable Mine des Besitzers Friedrich Türnitz zu retten. Der poltrige, von seinen Männern geachtete, aber auch gefürchtete Türnitz hält wenig von der Idee seiner Mitarbeiterin Kathrin, mit Leonards High-Tech-Roboter in stillgelegten Schächten nach Silber zu suchen. Vor allem möchte er nicht, dass jemand in einen seit Jahrzehnten gesperrten Stollen unter dem Hohberg eindringt. Mit gemischten Gefühlen macht sich Leonard an die Arbeit, denn genau dort kam zu DDR-Zeiten sein Vater ums Leben. Leonhard drängt trotz tiefsitzenden Unbehagens darauf, den Tod seines Vaters bei diesem Grubenunglück aufzuklären. Umso mehr, als er merkt, dass an der damaligen Geschichte etwas nicht stimmt. Dabei arbeitet er sich an dem ebenso charismatischen wie opportunistischen Minenbesitzer Türnitz ab, den Götz George in seiner letzten Rolle raubeinig, aber auch nachdenklich verkörpert. Eine geheimnisvolle Aura umgibt Gudrun Landgrebe, die als Mutter Leonards mit einem schweren Vorwurf lebt. Leonhard erfährt schließlich die schockierende Wahrheit.

Personen

Besetzung Matthias Koeberlin Leonard Gehra
Catherine Bode Kathrin Renneberg
Liane Forestieri Nina Bastian
Gudrun Landgrebe Ilona Gehra
Sven Kramer Bartels
Alexander Becht Kalle
Regie Johannes Grieser
Drehbuch Nicholas Hause, Michael Gebhart
Kamera Anton Klima
Musik Robert Schulte-Hemming, Jens Langbein

Hintergrund

Auf die Suche nach der Wahrheit macht sich ein Rückkehrer in dem Krimi-Drama "Böse Wetter - Das Geheimnis der Vergangenheit", das an der früheren deutsch-deutschen Grenze im Harz spielt. Matthias Koeberlin gibt eindrucksvoll einen Mann, der trotz tiefsitzenden Unbehagens darauf drängt, den Tod seines Vaters bei einem Grubenunglück zu DDR-Zeiten aufzuklären. Dabei arbeitet er sich an einem ebenso charismatischen wie opportunistischen Minenbesitzer ab, den Götz George in seiner letzten Rolle raubeinig, aber auch nachdenklich verkörpert. Eine geheimnisvolle Aura umgibt Gudrun Landgrebe, die als Mutter der Hauptfigur mit einem schweren Vorwurf lebt. Regisseur Johannes Grieser ("Der Tod kommt nach Venedig") gelang ein spannender Film über alte Wunden der deutschen Teilung, die nun aufbrechen.