Satire, Deutschland 2025
Mux ist wieder da. Nach Jahren des Wachkomas trifft der selbsternannte Weltverbesserer auf eine Gesellschaft, die ihm fremd geworden ist - und stellt die Frage, ob nicht vielmehr alle anderen geschlafen haben. Der Mux von einst, der mit seiner "Gesellschaft für Gemeinsinnpflege" kleine Verstöße ahndete, ist einem "Muxisten" gewichen: einem wütenden Kämpfer gegen wirtschaftliche Ungleichheit und neoliberale Verhältnisse. Mit seinem Langzeitpfleger Karsten und dem "Manifest des Muxismus" im Gepäck nimmt er den Kampf für eine gerechtere Welt auf.
Regisseur und Hauptdarsteller Jan Henrik Stahlberg entwirft eine bewusst ambivalente Figur: Mux tritt als Anwalt der Armen auf, agiert dabei aber selbst autoritär und größenwahnsinnig. Diese Widersprüchlichkeit ist Programm - Stahlberg nutzt sie, um den Zuschauern einen Spiegel vorzuhalten und die Schwarz-Weiß-Logik gesellschaftlicher Debatten zu hinterfragen. Neben Stahlberg sind unter anderem Tilman Vellguth, Bettina Hoppe und Sophie Roeder zu sehen.
| Besetzung | Jan Henrik Stahlberg | Mux |
| Bettina Hoppe | Vera | |
| Sophie Roeder | Rike | |
| Henriette Simon | Mechthild | |
| Tilmann Vellguth | Karsten | |
| Thomas Bading | Karl | |
| Tanju Bilir | Murat | |
| Matthias Brenner | Leopold | |
| Eduard Burza | ||
| Bernhrad Geffke | Gisbert Stadler | |
| Regie | Jan Henrik Stahlberg | |
| Andere Personen | Kontakt: Harald Steinwender | |
Für die Neuauflage des Erfolges von "Muxmäuschenstill" verschiebt Jan Hendrik Stahlberg den Fokus seiner Hauptfigur: Stand Mux 2004 noch für einen übersteigerten Begriff von Eigenverantwortung, richtet sich seine Kritik nun gegen einen Neoliberalismus, in dem soziale Not zur Privatsache erklärt wird. Das BR Fernsehen zeigt "Muxmäuschenstill X" in Deutscher Erstausstrahlung.