Drama, Frankreich 2021
Der Schriftsteller Adrien kämpft seit Jahren mit einer Schreibblockade. Da bittet ihn Albert, ein begeisterter Leser seines letzten Romans, seine Lebensgeschichte für ihn aufzuschreiben. Die Bezahlung ist hervorragend und Adrien nimmt den Auftrag an. Der alte Albert lebt seit dem Tod seiner Frau Solange allein in einem abgeschiedenen Haus. Beim ersten Treffen lässt er Adrien wissen: "Solange und ich haben uns versprochen, es niemandem zu erzählen." Welches Geheimnis wird er Adrien offenbaren?
Albert wächst in der Nachkriegszeit ohne Eltern auf und wird von den Schulkameraden gehänselt. In der Außenseiterin Solange, deren Vater Deutscher ist, findet er seine erste Verbündete und seine große Liebe. Doch dann nimmt ein Tag am Meer eine unerwartete Wendung. Als Solange die Avancen eines jungen Mannes ablehnt, versucht dieser, sie zu vergewaltigen. In Notwehr ersticht sie ihn mit einem Korkenzieher. Anschließend ertränkt Albert den Bruder des Angreifers und einzigen Zeugen. Der Schock sitzt tief, doch die Tat schweißt das junge Paar zusammen.
Adrien ist von Alberts Erzählung fasziniert. Die Geschichte schreibt sich wie von selbst. Wieder zum Schriftsteller erwacht, blüht auch die Beziehung zu seiner Partnerin Nora wieder auf, die unter seiner Schaffenskrise gelitten hatte. Zur gleichen Zeit taucht eine alte Akte bei der Polizei auf. Bereits vor sieben Jahren hatte Kommissar Carrel diese Akte angefordert, erst jetzt bekommt er Einsicht in die Details. Doch was hat der alte Mordfall um einen US-Amerikaner mit der Liebesgeschichte von Albert und Solange zu tun?
Originaltitel: Les papillons noirs
| Besetzung | Nicolas Duvauchelle | Adrien |
| Niels Arestrup | Albert | |
| Axel Granberger | Albert jung | |
| Solange | ||
| Nora | ||
| Brigitte Catillon | Catherine | |
| Marie Denarnaud | Mathilde | |
| Sami Bouajila | Carrel | |
| Catherine als Jugendliche | ||
| Valentino Genitoni Alati | Adrien als Kind | |
| Henny Reents | Nastya | |
| Albert als Kind | ||
| Clara Blanchet | Solange als Kind | |
| Regie | Olivier Abbou | |
| Drehbuch | Bruno Merle, Olivier Abbou | |
| Kamera | Antoine Sanier | |
| Musik | ||
| Kostueme | ||
| Redaktion | Isabelle Huige | |
| Produzent | Bruno Merle, Julien Dewolf, Mathieu Elkaim, Myriam Gharbi de Vasselot, Olivier Abbou | |
| Szenenbild | Szenenbild: David Bersanetti | |
| Andere Personen | Schnitt: Emilie Orsini, Bauten: David Bersanetti | |

Albert Desiderio (Niels Arestrup) lässt sein Leben mit seiner großen Liebe Solange Revue passieren und gibt so einige grausame Geschichten preis.
Das Drehbuch zu "Die schwarzen Schmetterlinge" stammt von Bruno Merle und Olivier Abbou, wobei Abbou auch Regie führte. Im Zentrum der sechsteiligen Serie steht der Schriftsteller Adrien, der von Nicolas Duvauchelle ("Es brennt in mir", 2003; "Polizei", 2011) verkörpert wird. Duvauchelle ist ein bekanntes Gesicht des französischen Films und wurde mehrfach für den César nominiert. Der 2024 verstorbene Niels Arestrup ("Ein Prophet", 2009; "Diplomatie", 2014) wurde dreifach mit dem César ausgezeichnet und überzeugt in der Rolle des Albert Desiderio.