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Mo, 31.08.
2150 – 2320

arte

Call Me Kate
Katharine Hepburn, Star mit eigenem Kopf

Künstlerinnenporträt, USA 2023

Scharfsinnig, witzig, willensstark - und talentiert: Katharine Hepburn (1907-2003) wurde nicht nur zu einem der größten Stars Hollywoods, sondern auch zu einer Ikone weiblicher Unabhängigkeit. Sie war das zweite von sechs Kindern eines progressiven Elternpaares, das seinen Kindern viele Freiheiten ließ. So lernte Katharine Hepburn früh, ihren eigenen Weg zu gehen und sich durchzusetzen. 1932 wählte sie der Regisseur George Cukor für die Hauptrolle in seinem Film "Eine Scheidung" aus - der Beginn einer langen und erfolgreichen Filmkarriere. Und der Beginn einer Zusammenarbeit, aus der zahlreiche Filme hervorgingen, darunter ihr kommerziell erfolgreichster Film "Vier Schwestern" (1933) sowie "Sylvia Scarlett" (1935), "Die Schwester der Braut" (1938), "Die Nacht vor der Hochzeit" (1940) und "Die ganze Wahrheit" (1942). Darüber hinaus arbeitete Miss Kate, wie sie genannt wurde, mit namhaften Regisseuren wie Howard Hawks, John Ford und John Huston ("African Queen", 1951) zusammen. Bei den Dreharbeiten zu "Die Frau, von der man spricht" (1942) lernte sie den Schauspieler Spencer Tracy kennen, mit dem sie fast 30 Jahre verbunden war - trotz seiner Ehe mit einer anderen Frau. Ihre Beziehung wurde nie öffentlich gemacht, doch in Hollywood galt sie als offenes Geheimnis. Gemeinsam wurden sie zu einem der legendärsten Leinwandpaare der Filmgeschichte. Katharine Hepburns Weigerung, sich den damaligen Erwartungen der Filmbranche zu unterwerfen, machte sie zum Vorbild für Generationen von Schauspielerinnen.

Originaltitel: Call Me Kate

Personen

Regie Lorna Tucker