TV-Drama, Deutschland 2014
Hanna Berger hätte sich nie träumen lassen, wie schnell man unverschuldet "auf der Straße" landen kann. Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes steht sie vor einem ungeahnten Schuldenberg. Ihre Wohnung wird verpfändet, ihre Bankkarte eingezogen, und es bleibt ihr nur der Gang zum Sozialamt. Womit sie aber nicht gerechnet hat: Die Behörde muss Verwandte, die finanziell dazu in der Lage sind, für den Unterhalt der Bedürftigen mit heranziehen. Das aber hieße, auf die Unterstützung ihrer Tochter zurückzugreifen. Für Hanna undenkbar, denn ihr einziges Kind will mit ihr schon lange nichts mehr zu tun haben. Lieber schläft Hanna im Obdachlosenheim oder unter einer Brücke, als Elke für sich zahlen zu lassen.
| Dienstag | 18.08. | 11:20 Uhr | HR |
| Besetzung | Hanna Berger | |
| Margarita Broich | Elke Berger | |
| Nadine Boske | Mecki | |
| Dirk Borchardt | Lars Wolter | |
| Gundi Ellert | Gabriele Fiedler | |
| Angelika Bartsch | Sonja | |
| Amber Bongard | Paula Berger | |
| Jurij Schrader | Flaschensammler | |
| Britta Albrecht | ||
| Walter Berger | ||
| Klaus Fiedler | ||
| Yorck Dippe | Kurt Behrens | |
| Regie | Florian Baxmeyer | |
| Drehbuch | ||
| Kamera | Wedigo von Schultzendorff | |
| Musik | Annette Focks | |

Hanna Berger (Christiane Hörbiger) will sich von einem anderen obdachlosen Flaschensammler (Jurij Schrader) nicht beklauen lassen.
"Auf der Straße" behandelt das Thema Altersarmut anhand eines Frauenschicksals. Um sich aus der Abwärtsspirale zu befreien, muss Hanna auf ihre einzige Tochter zugehen. Zwischen ihnen steht aber etwas, über das beide nicht sprechen wollen.