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Mo, 24.08.
2015 – 2200

arte

Sieben Tote hat die Woche

Kriminalfilm, Frankreich / Italien 1963

In Paris beschließen die fünf Männer Jabeke, Moreau, Paoli, Clavet und Valoti, gemeinsam in ein großes Drogengeschäft zu investieren. Jeder bringt einen Teil des benötigten Geldes auf, um eine Lieferung von Marseille zu finanzieren. Die Durchführung scheint sorgfältig geplant, doch hinter der Fassade gegenseitigen Vertrauens verfolgt mancher Beteiligter eigene Interessen. Einer der Männer, Jabeke, schmiedet heimlich den Plan, seine Komplizen auszuspielen und die gesamte Beute für sich zu behalten. Während die Vorbereitungen laufen, wächst das Misstrauen innerhalb der Gruppe, alte Rivalitäten brechen auf und persönliche Beziehungen werden zu Schwachstellen. Als schließlich Moreau von Paoli mit dem Geld in den Zug nach Marseille gesetzt wird, um den Drogendeal abzuschließen, folgt Jabeke ihm inkognito und beginnt sein mörderisches Spiel ... Aus dem gemeinsamen Coup entsteht ein Machtkampf, in dem Verrat, Manipulation und Gewalt die Oberhand gewinnen. Während Jabeke versucht, seine Spuren zu verwischen und die anderen gegeneinander auszuspielen, geraten nach und nach alle Beteiligten in eine Spirale aus Angst und gegenseitigen Verdächtigungen, Tod und Verderben.

Originaltitel: Symphonie pour un massacre

Personen

Besetzung Michel Auclair Clavet
Claude Dauphin Valoti
Moreau
Madeleine Clavet
Daniela Rocca
Jean Rochefort Jabeke
Charles Vanel Paoli
Regie Jacques Deray
Drehbuch , Claude Sautet, Jacques Deray
Kamera Claude Renoir
Musik Michel Magne
Produzent Julien Derode
Andere Personen Autoren: Alain Reynaud-Fourton, Schnitt: Paul Cayatte

Hintergrund

Jaques Deray wurde am 19. Februar 1929 in Lyon geboren und starb am 9. August 2003 in Paris im Alter von 74 Jahren. Er drehte vor allem Kriminalfilme und wurde häufig als Hitchcock des französischen Films bezeichnet. Filme wie "Der Swimmingpool" und "Mörderischer Engel" machten Deray auch international berühmt. Mit "Sieben Tote hat die Woche" knüpfte er an das Genre des amerikanischen Gangsterfilms an, der von Action lebt, und erweiterte es um die psychologische Komponente. Ihm gelang ein präzise konstruiertes Kriminaldrama, das zeigt, wie Gier und Misstrauen selbst eingespielte Partnerschaften zerstören können.