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Di, 11.08.
0025 – 0150

NDR

Preis der Freiheit

Drama, Deutschland 1966

Die Gruppe von Soldaten der Nationalen Volksarmee , von der in diesem Fernsehspiel die Rede ist, setzt sich aus Freiwilligen und Eingezogenen zusammen. Jeder misstraut jedem. Keiner weiß, was er von seinem Kameraden zu halten hat. Alle tragen sie die gleiche Uniform, sprechen die gleiche Sprache. Aber sie denken nicht gleich. Da ist der Übereifrige, der Zögernde, der Überzeugte und der Zweifler, jener, der sich angepasst hat, und jener, der die Flucht plant. Eine Nacht vergeht in Mannschaftsbaracken, zwischen Wachtürmen, am Todesstreifen, der Deutschland von Deutschland trennt. Der Plan einer Ostberliner Studentengruppe, einen Fluchtversuch zu unternehmen, scheitert, noch bevor er in die Tat umgesetzt wurde, weil die jungen Studenten der nervlichen Belastung nicht gewachsen sind. Dem Gefreiten Petri jedoch gelingt es, in den Westen zu fliehen: Aber der Preis für seine Freiheit ist, dass er, um seine Flucht zu ermöglichen, einen Kameraden niedergeschlagen hat. Der Film schließt, als Westberliner Polizisten Petri in ihre Baracke aufnehmen, während auf der anderen Seite der Schwerverletzte von einem Lkw abgeholt wird.

Personen

Besetzung Eberhard Fechner Pierott
Ortwin Speer
Jochen Genscher Drehmel
Lutz Mackensy
Petri
Nikolaus Dutsch
Fritz Hollenbeck Firtzlaff
Wolfgang Zerlett Schillack
Herbert Leonhardt Kompaniechef
Thomas Danneberg Georg
Martin Prior Erwin
Regie Egon Monk
Drehbuch Dieter Meichsner
Kamera Walter Fehmder