Tragikomödie, Frankreich 2024
Barberie Bichette will noch mit 55 ihr Leben ändern. Sie möchte am liebsten alles hinter sich lassen: ihren Alltag, ihre Rolle als Mutter, selbst ihren Job als Werbetexterin, um sich stattdessen selbst zu finden. Sie kündigt ihren Job und schreibt Gedichte. Sie isst einen Burger im Garten, obwohl sie Fast Food hasst. Sie trägt die Taschen einer Fremden bis vor deren Haustür und wird in ungewöhnliche Gespräche verwickelt. Ist Barberie einfach nur wirr im Kopf, oder ist das alles Teil ihres Änderungsprozesses? Ihre beiden Kinder sind sich nicht sicher. Doch als Barberie sich schließlich wegen akuter Todesangst einweisen lässt, merkt auch ihr Umfeld, dass etwas nicht stimmt.
Regisseurin Sophie Fillières erzählt aus der Perspektive ihrer Hauptfigur mit trockenem Humor ein posthumes Selbstporträt.
Originaltitel: Ma vie ma gueule
| Besetzung | Barberie "Barbie" Bichette | |
| Angelina Woreth | Rose | |
| Julien | ||
| Laurent Capelluto | Bertrand Blanc | |
| Philippe Katerine | Philippe Katerine | |
| Barbies Schwester | ||
| Regie | ||
| Drehbuch | ||
| Kamera | Emmanuelle Collinot | |
| Musik | Philippe Katerine | |
| Produzent | Julie Salvador | |
| Andere Personen | Schnitt: | |

Barberies Schwester (Valérie Donzelli, li.) wundert sich über das zunehmend sonderbare Verhalten Barberies (Agnès Jaoui, re.).
Regisseurin Sophie Fillières starb noch vor der Vollendung der Postproduktion im Alter von 58 Jahren. Sie übergab das Projekt an ihre Kinder, Agathe und Adam Bonitzer, und ihre langjährigen Mitarbeiter, die es fertigstellten. Agnès Jaoui verkörpert die Hauptfigur Barberie Bichette. Der Film hatte seine Premiere in der Quinzaine des Cinéastes beim Festival in Cannes 2024.