Kriminalfilm, Vereinigte Staaten von Amerika / Großbritannien 1988
Ein zu Geld gekommener Gefängnisdirektor hat kurz vor seinem Tod sein Testament geändert - zum Missfallen seiner zweiten Frau Emily Boynton, einer ehemaligen Aufseherin der Haftanstalt. Laut Testament soll das nicht unbeachtliche Vermögen unter Emily und den Kindern gleichmäßig aufgeteilt werden. Doch die Witwe bringt den Anwalt der Familie durch Erpressung dazu, das Testament zu vernichten. Demnach tritt das ursprüngliche Testament wieder in Kraft, nach dem das Vermögen allein der Witwe zufällt. Die Familie macht gute Miene zum bösen Spiel und unternimmt eine Reise auf einem Luxuskreuzer nach Israel. Der Anwalt, der eine Affäre mit Emilys Schwiegertochter hat, reist der Familie nach.
Zufällig befindet sich auf dem Schiff auch der berüchtigte Detektiv Hercule Poirot. Über gemeinsame Bekannte lernt er die Familie kennen und macht mit ihr einen Ausflug zum Toten Meer, wo Emilys Schicksal besiegelt wird: Die Witwe fällt einem Mordanschlag zum Opfer. Hercule Poirot macht sich an die Ermittlungsarbeit und kommt auf eine unerwartete Fährte ...
Originaltitel: Appointment With Death
| Besetzung | Peter Ustinov | Hercule Poirot |
| Lauren Bacall | Lady Westholme | |
| Carrie Fisher | Nadine Boynton | |
| John Gielgud | Colonel Carbury | |
| Piper Laurie | Emily Boynton | |
| Hayley Mills | Miss Quinton | |
| Jenny Seagrove | Dr. Sarah King | |
| Michael Craig | Lord Peel | |
| David Soul | Jefferson Cope | |
| Regie | Michael Winner | |
| Drehbuch | Peter Buckman, Anthony Shaffer, Michael Winner | |
| Kamera | David Gurfinkel | |
| Musik | Pino Donaggio | |
| Produzent | Michael Winner | |
| Andere Personen | Autoren: Agatha Christie, Schnitt: Arnold Crust | |

Der Anwalt Jefferson Cope (David Soul) und die Sekretärin Miss Quinton (Hayley Mills) interessieren sich für die Antike, aber mehr noch dafür, wer ihre Mitreisende Emily Boynton getötet hat.
Michael Winners Verfilmung des 1938 von Agatha Christie verfassten Kriminalromans blieb Winners einziger Poirot-Film und sollte auch Poirots letzter Auftritt auf der Kinoleinwand bleiben. Für Multitalent Peter Ustinov handelte es sich damit um seine letzte von insgesamt sechs Darbietungen des Meisterdetektivs, den er auch in diesem Fall mit unvergleichlich feiner Ironie verkörpert. Der 2004 im Alter von 82 Jahren verstorbene Schauspieler erlangte Weltruhm mit Filmen wie "Spartacus" (1960) und "Topkapi" (1964), für die er jeweils mit dem Oscar für die beste Nebenrolle ausgezeichnet wurde.