TV-Drama, Deutschland 2021
Juni 1974: Die Kölner Privatbank Herstatt ist insolvent. Die "Goldjungs" - junge, größenwahnsinnige Devisenhändler um Mick Sommer - sorgen eigentlich für glänzende Bilanzen. Doch sie verzocken sich mit waghalsigen Dollar-Spekulationen und vernichten damit nicht nur das Vermögen der Bank, sondern auch das Ersparte zahlloser Kleinanleger. Mittendrin Marie Breuer, die junge Frau aus behütetem Elternhaus, die in ihrer ersten Anstellung als Sekretärin in den für sie völlig fremden Kosmos der Privatbank eintritt. Sie erliegt den Verlockungen der "Goldjungs" und beteiligt sich an riskanten Spekulationen. Bankdirektor Iwan D. Herstatt scheint ahnungslos zu sein, Eigentümer Hans Gerling lässt seinen Jugendfreund einfach machen, Ehefrau Irene ist da schon skeptischer.
Dann kommt es zum spektakulären Crash der Bank, zu diesem Zeitpunkt die größte Bankenpleite der deutschen Nachkriegsgeschichte. "Goldjungs" erzählt mit satirischem Blick vom Untergang des Hauses Herstatt, den Tricksereien des Managements und dem Versagen der Finanzaufsicht.
| Besetzung | Michelle Barthel | Marie Breuer |
| Tim Oliver Schultz | Mick Sommer | |
| Waldemar Kobus | Iwan Herstatt | |
| Ulrich Friedrich Brandhoff | Ferdinand von Broustin | |
| Jan Krauter | Uwe Lennartz | |
| Judith Engel | ||
| Bettina Stucky | Ursula Breuer | |
| Leslie Malton | Irene Gerling | |
| Martin Brambach | Hans Gerling | |
| Jupp Geldermann | Jupp Geldermann | |
| Peter Miklusz | Dr. Gereon | |
| Liliom Lewald | Wolfgang Verhoeven | |
| David Vormweg | Holger Peters | |
| Nina Ensmann | Susi Kampmann | |
| Regie | Christoph Schnee | |
| Drehbuch | Eva Zahn, Volker Zahn | |
| Kamera | Armin Golisano | |
| Redaktion | Henrike Vieregge | |