Biografie, Deutschland 2021
In der noch jungen DDR möchte Thomas Brasch Schriftsteller werden. Sein Vater Horst will den neuen, deutschen Staat mit aufbauen. Thomas ist ein Träumer, ein Besessener und ein Rebell. Schon sein erstes Stück wird verboten und bald fliegt er auch von der Filmhochschule. Als 1968 die sowjetischen Panzer durch Prag rollen, protestiert Brasch mit seiner Freundin Sanda und anderen Studenten in den Straßen Berlins - und rennt vor die Wand. Sein eigener Vater verrät ihn an die Stasi und schickt ihn damit ins Gefängnis. Auf Bewährung entlassen, arbeitet Brasch hart, liebt und leidet und schreibt über die Liebe, die Revolte und den Tod. Aber mit einem wie ihm kann man in der DDR nichts anfangen. Ohne Aussicht, gehört zu werden, verlässt Thomas
mit der Frau, die er liebt, die Heimat, die ihm keine war. Im Westen wird er bejubelt und seine Bücher werden Bestseller. Doch Brasch lässt sich nicht vereinnahmen. Er ist weit davon entfernt, Ruhe zu geben.
| Besetzung | Albrecht Schuch | Thomas Brasch |
| Peter Kremer | Thomas Brasch mit 56 | |
| Horst Brasch, Vater | ||
| Jella Haase | Katharina | |
| Anja Schneider | Gerda Brasch | |
| Iona Iacob | Sanda | |
| Joel Basman | Klaus Brasch/W. Gladow | |
| Claudio Magno | Thomas Brasch (10-12 J.) | |
| Regie | Andreas Kleinert | |
| Andere Personen | Autor: Thomas Wendrich, Kontakt: Claudia Simionescu | |