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Die Albanischen Alpen - In den verwunschenen Bergen
Land und Leute, Deutschland 2024
Einen halben Tagesmarsch dauert der Aufstieg mit Packpferden in das Sommerlager der Schäferin Laqe und ihrer Familie, auf einer Hochebene in den Bergen nördlich des kleinen Dorfes Lepushe. Jedes Jahr wandert die Familie mit ihrer Schafherde hinauf und bleibt, bis der erste Schnee fällt. Das Weideland weit oben in den Bergen empfindet Laqe als Paradies: "Mein halbes Leben habe ich hier verbracht", so die Schäferin. "Und ich bete zu Gott, dass ich hier sterben darf."
Hoch über dem Bergfluss Shala lebt Gjelosh Preka mit seiner Frau Mirja. Er betreibt den letzten Laden in den Bergen. Wer etwas kaufen will, ruft so lange nach Gjelosh, bis er den Hang herunterklettert und seinen Laden aufschließt: "Ich verkaufe alles, was die Menschen hier oben brauchen. Heute leben nur noch etwa 30 Menschen hier." Hauptberuflich arbeitet Gjelosh im alten Wasserkraftwerk im Tal, repariert ehrenamtlich die maroden Stromleitungen in halsbrecherischer Höhe und schleppt mit seinem Allradwagen liegengebliebene Autos ab. Denn hier oben gibt es kaum befahrbare Straßen - oft führen nur felsige Pfade weiter.
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Sonntag
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3sat
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Personen
NDR1 / 5
In den albanischen Alpen gibt es viele, meist unbekannte Gebirgsbäche.
NDR2 / 5
Fischer Ded Nika mit Bachforellen aus einem Gebirgsbach
NDR3 / 5
Die albanische Schäferin Laqe (re.) und ihre Schwiegertochter Marjana (li.) verbringen viel Zeit hoch oben in den Bergen.
NDR4 / 5
Auf der einzigen Asphaltstraße Richtung Berge wird es manchmal eng.
NDR5 / 5
Der unbekannte Norden Albaniens lag für lange Zeit versteckt und schwer zugänglich mitten in Europa.
Die Albanischen Alpen - In den verwunschenen Bergen