Dokumentarfilm, Deutschland / Italien 2024
25 Jahre nach der Wiederansiedlung der Bären im Trentino leben Mensch und Raubtier so nah zusammen wie nirgendwo sonst. 2023 wird ein 26-jähriger Jogger bei einem Bärenangriff getötet.
Grimme-Preisträger Andreas Pichler begleitet in dem Dokumentarfilm "Gefährlich nah - Wenn Bären töten" die Bären-Spezialeinheit der Forstwache im Trentino und zeigt den heftigen Konflikt zwischen Tierschützern und der Bevölkerung vor Ort.
Die Bärin, die den Jogger Andrea Papi getötet hat, ist die Problembärin Gaia (JJ4), die den heimischen Förstern bereits bekannt ist. Ein früherer Abschussbefehl wurde jedoch nach einer Klage von Tierschützern aufgehoben. Während fieberhaft nach JJ4 gesucht wird, eskaliert der Streit über den Umgang mit dem Tier: In der Bevölkerung wächst die Forderung nach einem Abschuss, während Tierschützer diesen mit allen Mitteln verhindern wollen.
Dank eines einzigartigen Zugangs zur 20-köpfigen Spezialeinheit der Forstwache im Trentino spürt der Dokumentarfilm den Bären in eindrucksvollen Naturaufnahmen nach und zeichnet ein differenziertes Bild des Zusammenlebens von Mensch und Tier.
| Besetzung | Alberto Stoffella | |
| Roberto Guadagnini | ||
| Von | Andreas Pichler, Georg Tschurtschenthaler | |

Key Visual/Cover Einzelstück ohne Typo zu "Gefährlich nah - Wenn Bären töten". Im April 2023 wird ein 26-jähriger Jogger im Trentino von einem Bären getötet. Das tragische Ereignis lässt den seit Jahren schwelenden Streit zwischen Tierschützern und Einheimischen eskalieren. Der Dokumentarfilm geht dem Konflikt auf den Grund und zeigt eindrucksvolle Aufnahmen der Bären im Alpenraum.