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So, 12.07.
1445 – 1610

one

Goldraub in London

Kriminalfilm, Italien 1968

Nach außen hin wirkt der distinguierte britische Gentleman Ed wie ein unbescholtener Bürger. Er spielt Bridge mit dem Polizeiinspektor, bewohnt ein großzügiges Londoner Stadthaus und hat mit der attraktiven Marion eine bezaubernde Nichte. Doch der Schein trügt. Seit zwei Jahren plant der Denker und Lenker einen Überfall auf den allwöchentlichen Goldtransport der königlichen Zentralbank. Nichts bleibt dabei dem Zufall überlassen. Ed hat eine Gruppe ausgewählter Spezialisten rekrutiert, von denen jeder Einzelne einem Stresstest unterzogen wurde. Tausendfach wird jeder Handgriff der Operation geprobt. Wie nicht anders zu erwarten, gelingt der spektakuläre Coup nach Plan. Die Gangster erbeuten Goldbarren im Wert von einer Million Pfund Sterling. Ed lässt das Edelmetall einschmelzen, um daraus zwecks Tarnung den Anker eines Frachtschiffes zu schmieden, das schon am nächsten Tag nach Gibraltar ausläuft. An Bord stimmen Ed und seine Komplizen sich gedanklich auf ein sorgenfreies Luxusleben ein. Unterdessen laufen bei Scotland Yard die Telefone heiß, doch von den Gangstern fehlt jede Spur. Bis ein kleiner Junge sich an eine Gruppe merkwürdiger Männer erinnert, die in einem Lagerhaus 'mit goldenen Steinen spielten'.

Originaltitel: L'oro di Londra

Personen

Besetzung John Karlsen Ed
Jean Valmont Joe
Carlo De Mejo Frankie
Aldo Silvan Manuel
John Francis Lane Momy
John Bartha Thomas
Mary Di Pietro Marion
Regie Bill Moore
Drehbuch Charles Aston
Kamera Sylvan Wallace
Musik John Dull

Hintergrund

Reibungslos wie der Überfall selbst funktioniert auch die Inszenierung dieses unterkühlten Kriminaldramas, das mit einer unerwarteten Schlusspointe aufwartet. Bill Moore alias Guglielmo Morandi drehte den stimmungsvollen Gangsterfilm im Swinging London der späten 60er Jahre.