Liebesdrama, Frankreich / Senegal 2023
In einem abgelegenen Dorf im Norden Senegals: Die 18-jährige Banel und der ein Jahr ältere Adama lieben sich. Ihr gemeinsamer Traum ist ein eigenes Zuhause am Rand des Dorfes - ein altes, vom Sand verschüttetes Haus, das sie freilegen und bewohnbar machen wollen. Doch ihr Wunsch nach einem Leben zu zweit gerät schnell in Konflikt mit den Regeln der Gemeinschaft. Nach dem Tod seines Vaters und seines Bruders soll Adama die Rolle des Dorfchefs übernehmen. Er weigert sich jedoch, das Amt anzutreten, weil er mit Banel seinen eigenen Zukunftsplänen nachgehen will. Für die Dorfbewohner ist diese Entscheidung ein Affront.
Gleichzeitig bleibt der Regen aus. Die anhaltende Dürre bedroht Tiere und Menschen und verschärft die Spannungen innerhalb des Dorfes. Während Adama zunehmend zwischen seinem persönlichen Glück und der Verantwortung für die Gemeinschaft steht, hält Banel entschlossen an ihrer Vorstellung von zweisamer Freiheit fest. Ihr Widerstand gegen traditionelle Rollenbilder und soziale Zwänge isoliert das Paar immer stärker. Aus der großen Liebe wird eine Beziehung, die Druck und Misstrauen standhalten muss.
Ramata-Toulaye Sy verbindet in ihrem Regiedebüt Liebesgeschichte und realistische Tragödie mit mythischen Elementen. Gedreht wurde in der Region Fouta-Toro in der indigenen Sprache Fulfulde mit einem Laien-Ensemble.
Originaltitel: Banel e Adama
| Besetzung | Khady Mane | Banel |
| Mamadou Diallo | Adama | |
| Binta Racine Sy | Mutter | |
| Moussa Sow | Racine | |
| Ndiabel Diallo | Coudy | |
| Oumar Samba Dia | Abou Dia | |
| Amadou Ndiaye | Malik | |
| Regie | Ramata-Toulaye Sy | |
| Drehbuch | Ramata-Toulaye Sy | |
| Kamera | Amine Berrada | |
| Musik | ||
| Produzent | , , | |
| Andere Personen | Schnitt: Vincent Tricon | |

Im Norden Senegals: Die Beziehung zwischen der 18-jährigen Banel (Khady Mane) und dem ein Jahr älteren Adama (Mamadou Diallo) wird auf eine harte Probe gestellt.
"Banel & Adama" ist das Spielfilmdebüt der franko-senegalesischen Regisseurin Ramata-Toulaye Sy und feierte 2023 im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes Premiere. Sy bewegt sich zwischen Tragödie, Realismus und mythischer Überhöhung; literarische und malerische Einflüsse prägen die sorgfältig komponierten Bilder, die sich im Laufe des Dramas zunehmend entfärben ...