Drama, Deutschland 2022
Die Polizisten führen Fabian in das Bordell, das er noch bis vor kurzem aufgesucht hat. Regungslos und blutüberströmt liegt sein bester Freund in einem Sessel. In seinem Abschiedsbrief erfährt Fabian, dass die Habilitationsschrift von der Universität abgelehnt wurde, weswegen Labude seine Ideale und damit sein Leben aufgegeben hat.
Doch Fabian traut dem Brief nicht. Tatsächlich handelt es sich um einen dreisten Racheakt des wissenschaftlichen Assistenten Weckherlin, der als überzeugter Nationalsozialist im kommunistisch geprägten Labude sein Feindbild gefunden hat. Stattdessen hätte Labudes Arbeit als herausragendes Werk in der Schriftenreihe der Universität veröffentlicht werden sollen. Fabian verliert die Kontrolle und schlägt Weckherlin nieder.
Nach dem Verlust seiner Arbeit, seiner Liebe und seines besten Freundes ist für Fabian endgültig klar, dass seine Welt vor die Hunde gegangen ist. Da ihn nichts mehr in Berlin hält, kehrt er nach Dresden in sein Elternhaus zurück. Ein letztes Mal wagt Fabian einen Neuanfang und verabredet sich in ihrem gemeinsamen Stammcafé mit Cornelia. Doch sie wartet vergeblich ...
| Besetzung | Tom Schilling | Jakob Fabian |
| Albrecht Schuch | Stephan Labude | |
| Saskia Rosendahl | Cornelia Battenberg | |
| Meret Becker | Irene Moll | |
| Aljoscha Stadelmann | Makart | |
| Weckherlin | ||
| Regie | Dominik Graf | |
| Drehbuch | Dominik Graf, Constantin Lieb | |
| Kamera | Hanno Lentz | |
| Musik | Sven Rossenbach, Florian Van Volxem | |
| Redaktion | Daniel Blum, Olaf Grunert, | |
| Produzent | Felix von Boehm | |
| Andere Personen | Autoren: , Schnitt: Claudia Wolscht | |

Fabian (Tom Schilling) sieht nachdenklich aus dem Fenster.