Landschaftsbild, D 2021
. Aber diese Landschaft ist bedroht. Sie wird von grünem Dickicht überwuchert, weil der größte Teil des Wassers zur Energiegewinnung für das Walchenseekraftwerk abgeleitet wird. Dem Fluss bleibt nur die sogenannte Restwassermenge. Zu wenig um den Kies, der den Wildfluss prägt, zu transportieren und sein Bett zu gestalten und vor allem den Bewuchs in Schach zu halten. Naturschutz-Maßnahmen, welche die wuchernden Weidenbäume eindämmen sollen, scheinen erfolglos. Aber es gibt noch eine letzte Chance, diesen einmaligen Wildfluss zu retten. Die Verträge mit dem Energiekonzern, der das Walchenseekraftwerk betreibt, laufen 2030 aus und werden jetzt schon neu verhandelt. Jetzt besteht die Chance,die Parameter neu zu setzen, dem Fluß wieder mehr Dynamik und Kraft zu schenken und so die letzte große Wildflusslandschaft Deutschlands zu erhalten.
| Von | , Angelika Vogel | |