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La Gomera und El Hierro
Ein Land vor unserer Zeit
Land und Leute, Deutschland 2022
Die El-Hierro-Rieseneidechse ist eine naturgeschichtliche Sensation. Sie galt bereits als ausgestorben und wurde vor etwa 50 Jahren von Hirten wiederentdeckt. Sie ist eines der am stärksten bedrohten Reptilien Europas.
Im Herzen La Gomeras liegt der Garajonay-Nationalpark, ein urzeitliches Relikt. Ein ähnlicher Wald bedeckte vor Millionen von Jahren die gesamte Mittelmeerregion. Doch während in Mitteleuropa die Eiszeit wütete und viele Arten auslöschte, blieb dieser Klimaumbruch auf den Kanaren aus. Isolation und Anpassung an neue Gegebenheiten waren Motoren der Evolution und schufen Arten, die weltweit einzigartig sind. Fast die Hälfte der Pflanzen auf La Gomera wächst nur hier.
Steil sich auftürmende Lavamassen schufen zwischen den Vulkaninseln Meerestiefen von 2.000 bis 3.000 Metern. Viele Tiefseetiere sind hier zu Hause. Zwischen La Gomera und der Nachbarinsel Teneriffa liegt das erste Walschutzgebiet Europas: Teno-Rasca. Weltweit ist es das dritte. Hier leben 22 Walarten, und mehr als 350 Grindwale bilden eine der weltweit größten Kolonien dieser seltenen Spezies.
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05.07.
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Die El-Hierro-Rieseneidechse galt bereits als ausgestorben. Vor 50 Jahren wurde sie von Hirten wiederentdeckt.
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Im Walschutzgebiet Teno-Rasca leben viele Grindwale das ganze Jahr über. Sie bilden eine der weltweit größten Kolonien ihrer Art.
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Lavabrücken auf El Hierro zeugen von der vulkanischen Aktivität auf der Insel.
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Im ersten Walschutzgebiet Europas leben 22 Walarten.
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Im Walschutzgebiet Teno-Rasca zwischen Teneriffa und La Gomera können Tiefseebewohner von Land aus beobachtet werden.
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