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Sa, 13.06.
1445 – 1630

MDR

Bluff

Krimikomödie, Italien 1975

Frankreich in den 1930er Jahren. Der aus Italien stammende Häftling Felix ist ein gerissener Halunke, Zocker und Trickbetrüger. Sogar Philip Bang , den legendären Altmeister des Fachs, legt er aufs Kreuz, als er an seiner Stelle bei einem Gefangenentransport ausbricht. Nun gerät Felix allerdings in die Fänge der mächtigen Dame, die ihren Ex-Geliebten Philip aus dem Knast holen wollte, um mit ihm ein Hühnchen zu rupfen: Belle Duke , die knallharte Chefin einer Gangsterbande. Sie ist wenig begeistert, dass ihre Männer den Falschen anschleppen, der sie beim Glückspiel auch noch mit Kartentricks betrügen möchte. Zwar gelingt es Felix, der erbosten Belle und ihren wenig zimperlichen Handlangern zu entkommen. Doch mit der scheinbar naiven Charlotte (Corinne Cléry) als raffiniertem Lockvogel stellt sie dem selbstgewissen Ausreißer eine Falle. Nun muss Felix zurück in den Knast, um Philip in Belles Auftrag herauszuholen. Kaum vereint, machen die beiden Gauner jedoch gemeinsame Sache - und lassen sich einen Coup einfallen, bei dem niemand dem anderen trauen kann.

Originaltitel: Bluff - Storia di truffe e di imbroglioni

Personen

Besetzung Capucine Bandenchefin Belle Duke
Adriano Celentano Felix
Anthony Quinn Philippe Bang
Ugo Bologna
Mickey Knox Michel
Helen Stirling Vermieterin
Attilio Dottesio Professor
Regie Sergio Corbucci
Drehbuch Dino Maiuri, Massimo De Rita, Sergio Corbucci
Kamera Marcello Gatti
Musik Lelio Luttazzi

Hintergrund

In "Bluff" spielt Kultkomiker Adriano Celentano an der Seite von Kinolegende Anthony Quinn. In der italienischen Gangsterkomödie, die auf Genreklassiker wie "Der Clou" anspielt, legen sich genialische Betrüger gegenseitig nach Herzenslust herein. Im Wechselspiel der Gaunereien mischen die französische Schauspielerin Capucine als eiskalte Bandenchefin und das spätere Bond-Girl Corinne Cléry in der Rolle einer geheimnisvollen Schönen die gezinkten Karten immer wieder neu. "Django"-Regisseur Sergio Corbucci, eine Ikone des Italowestern, wechselt mit dem Film von 1976 endgültig ins Komödienfach. Celentano wuchs durch "Bluff" in eine seiner späteren Paraderollen als ein mit allen Wassern gewaschener Zocker.