Tragikomödie, USA 1989
Südstaaten der USA, 1940er Jahre: Als die jüdische Witwe Daisy eines Morgens den Vorwärts- mit dem Rückwärtsgang vertauscht und ihren Chrysler in den Vorgarten der Nachbarn setzt, entscheidet ihr Sohn Boolie, dass sie nicht mehr selbst Auto fahren soll. Er engagiert den ebenso betagten Hoke als Chauffeur.
Die pensionierte Lehrerin schämt sich für ihren Unfall, versucht jedoch, sich davon nichts anmerken zu lassen. Verbissen und schlagfertig wehrt sie sich gegen die Bevormundung durch ihren Sohn und gegen Hoke, einen Schwarzen, von dem sie sich nicht fahren lassen will und den sie tagelang nur im Haus herumsitzen lässt. Doch Daisy braucht das Auto, und Hoke braucht einen Job. Langsam nähern sich die beiden an. Können sie vielleicht etwas voneinander lernen?
Der Film thematisiert Sklaverei und Rassismus in den USA ebenso wie antisemitische Vorurteile und einen Bombenanschlag auf eine Synagoge. Die vielfach preisgekrönte Tragikomödie entblößt unverhohlen eine bittere Realität.
Originaltitel: Driving Miss Daisy
| Besetzung | Morgan Freeman | Hoke Colburn |
| Jessica Tandy | Daisy Werthan | |
| Dan Aykroyd | Boolie Werthan | |
| Patti LuPone | Florine Werthan | |
| Esther Rolle | Idella | |
| Regie | Bruce Beresford | |
| Drehbuch | Alfred Uhry | |
| Kamera | Peter James | |
| Musik | Hans Zimmer | |
| Produzent | Lili Fini Zanuck, Richard D. Zanuck | |
| Andere Personen | Autoren: Alfred Uhry, Schnitt: Mark Warner | |

Der Afroamerikaner Hoke (Morgan Freeman) ist auf der Suche nach einem Job und erklärt sich bereit, die sture Jüdin Miss Daisy umherzufahren.
"Driving Miss Daisy" basiert auf dem gleichnamigen, mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Theaterstück des US-amerikanischen Schriftstellers Alfred Uhry und gehört zu seiner "Atlanta-Triologie". Der von Bruce Beresford inszenierte Film wurde 1990 für neun Oscars nominiert und bekam am Ende vier: Bester Film, Bestes adaptiertes Drehbuch, Bestes Make-up und Beste Hauptdarstellerin . Die Filmmusik ist von Hans Zimmer.