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Mi, 10.06.
1835 – 1920

arte

Unter Graugänsen

Tiere, Deutschland 2026

Die Kulisse bietet das österreichische Almtal am Rande des Toten Gebirges. Vor rund 50 Jahren siedelte der Nobelpreisträger Konrad Lorenz hier Graugänse für Verhaltensstudien an. Ihr wildes Verhalten gilt mittlerweile als gründlicher erforscht als das aller anderen Tiere der Welt. Die Biologin Sonia Kleindorfer und ihr Team der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle erleben die täglichen Herausforderungen verschiedener Gänse-Protagonisten hautnah mit. Jede Gans ist anders, auch wenn es für Menschen nicht ganz einfach ist, sie auseinanderzuhalten. Die Gänse erkennen sich dagegen sehr gut und pflegen komplexe soziale Bindungen untereinander. Die Vögel zeigen Individualität in ihrer Körpersprache, ihrem sozialen Verhalten und in ihrer bemerkenswerten Fähigkeit zur Problemlösung und Entscheidungsfindung. Anhand spannender Experimente werden Persönlichkeit, Intelligenz und Verhalten der einzelnen Gänse auf die Probe gestellt - mit verblüffenden Ergebnissen. Gössel, die noch im Ei aus gefährdeten Nestern in freier Wildbahn gerettet wurden, werden an der Forschungsstelle von zwei menschlichen "Gänsemüttern" aufgezogen. Ihre Abenteuer und die Herausforderungen des Erwachsenwerdens erleben wir hautnah mit. Die Tiere bewegen sich in ihrem natürlichen Lebensraum und zeigen die vielfältigen Aspekte ihres Zusammenlebens. Es ist fast eine Graugans-Seifenoper, die sich vor der beeindruckenden Kulisse des Almtals abspielt, umgeben von bestechend schöner Natur.

Personen

Regie Daniela Pulverer