TV-Kriminalfilm, Deutschland 2024
Yvonne Gaspers, 37 Jahre alt und ledig, ist seit zehn Tagen verschwunden. Sie arbeitet als Steuerprüferin beim Finanzamt, und auch dort wundert man sich, wo sie steckt. Ihre Schwester alarmiert die Polizei Mönchengladbach. Lee Sooyoung von der Vermisstenstelle nimmt sich der Meldung an. Überraschend findet sie Ingo Thiels Visitenkarte in der Manteltasche der Vermissten. Sooyoung zögert nicht lange und ruft den Kollegen hinzu.
Er kenne sie, sagt Thiel, aber nur flüchtig. Er sei mit Yvonne auf ein Date gegangen, es sei jedoch bei nur einem Treffen geblieben. Als Thiel dann in der Wohnung der Vermissten steht, bemerkt er einen flüchtigen, aber unverwechselbaren Geruch. Sofort ruft er die Spurensicherung hinzu. Und sein Instinkt trügt keineswegs: Hier wurde akribisch und mit Hilfe von Chemikalien geputzt. Für Thiel scheint klar, dass hier jemand die Spuren eines Verbrechens verwischt hat.
Trotzdem: Ohne Leiche und entsprechende Indizien fehlen die Voraussetzungen, um ein Ermittlungsteam zusammenzustellen. Das sehen zumindest Thiels Kollegen so und werfen ihm vor, dass ihm in dem Fall die emotionale Distanz fehle. Sie haben den Eindruck, ihr Chef verheimliche ihnen etwas, und warnen ihn, sich nicht zu verrennen. Doch er lässt nicht locker, denn Yvonne könnte noch am Leben sein. Entgegen den Mahnungen seines Teams nimmt Thiel die Ermittlungen auf eigene Faust auf. Für ihn ist es längst ein Fall. Und zwar einer, der ihn auf der Suche nach Antworten bis ans Mittelmeer führt.
Originaltitel: Ingo Thiel - Yvonne und der Tod
| Besetzung | Heino Ferch | Ingo Thiel |
| Tim Koller | ||
| Kotbong Yang | Lee Sooyoung | |
| Aziz Dyab | Iskander Massoud | |
| Katja Heinrich | Friederike Wolf | |
| Karolina Horster | Martha Stachowicz | |
| Sina Bianca Hentschel | Conny Roth | |
| Katharina Heyer | Yvonne Gaspers | |
| Steven Scharf | Tom Gerlach | |
| Inge Rein | ||
| Mohamed Achour | Jamil Massoud | |
| Helene Grass | Jasmin Gaspers | |
| Regie | Niki Stein | |
| Drehbuch | Niki Stein | |
| Kamera | Arthur W. Ahrweiler | |
| Musik | Jacki Engelken | |
| Kostueme | ||
| Redaktion | Matthias Pfeifer, Julius Windhorst | |
| Produzent | ||
| Andere Personen | Schnitt: Wiebke Henrich, Szenenbild / Bauten: Stephanie Ernst | |

Iskander Massoud (Aziz Dyab) verabschiedet sich von seiner schwangeren Freundin Natia Kobiaschwilli (Elina Vildanova), um auf Anweisung seines Onkels unterzutauchen.
Dieser spannende Krimi basiert auf wahren Begebenheiten und bildet den sechsten Teil der erfolgreichen "Ingo Thiel"-Reihe mit Heino Ferch in der Rolle des beharrlichen Ermittlers aus Mönchengladbach. "Yvonne und der Tod" erzählt von dem Vermisstenfall einer Steuerprüferin, der Ingo Thiel bis nach Griechenland führt. Wie schon die vorherigen Filme der True-Crime-Reihe zeigt auch "Yvonne und der Tod" die kleinteilige, oftmals zähe Realität der Polizeiarbeit.