Italowestern, I / USA 1968
Ende des 19. Jahrhunderts, der Westen der USA wird immer weiter mit Eisenbahnlinien erschlossen. Der Kampf um das Land wird verbissen geführt. Eines seiner Opfer ist der Siedler McBain , der mit seinen Kindern gerade auf die Ankunft seiner neuen Frau Jill wartet. Er und die Kinder werden rücksichtslos ermordet, weil das Wasser auf seinem Land für den Eisenbahnmogul Morton unverzichtbar ist. Für die dreckige Arbeit hat Morton den Banditen Frank und dessen Bande angeheuert, die sich mit langen Staubmänteln als Mitglieder der Gang von Cheyenne tarnen.
Als McBains Witwe Jill beschließt, das Land und die Farm selbst weiterzuführen, macht sich Frank auf eigene Rechnung an sie heran. Doch da ist auch noch der Namenlose mit der Mundharmonika , der sich direkt nach der Ankunft mit dem Zug dreier Angreifer erwehren musste. Er schlägt sich, ohne jede emotionale Regung, auf die Seite der alleinstehenden Frau, die sich prompt in ihn verliebt. Er widersetzt sich Mortons Plänen - und scheint dabei auch eine alte Rechnung mit Frank begleichen zu wollen. Nach zahlreichen Toten kommt es zum finalen Showdown, bei dem Frank von der Vergangenheit eingeholt wird.
Originaltitel: C'era una volta il West
| Freitag | 24.04. | 17:30 Uhr | Sky Nostalgie |
| Samstag | 25.04. | 09:15 Uhr | Sky Nostalgie |
| Besetzung | Charles Bronson | Mann mit der Mundharmonika |
| Claudia Cardinale | Jill McBain | |
| Henry Fonda | Frank | |
| Jason Robards | Cheyenne | |
| Gabriele Ferzetti | Morton | |
| Frank Wolff | Brett McBain | |
| Keenan Wynn | Sheriff | |
| Paolo Stoppa | Sam | |
| Marco Zuanelli | Wobbles | |
| Lionel Stander | Barkeeper | |
| Woody Strode | 1. Revolvermann am Bahnhof | |
| Al Mulock | 2. Revolvermann am Bahnhof | |
| Jack Elam | 3. Revolvermann am Bahnhof | |
| Regie | Sergio Leone | |
| Drehbuch | Sergio Donati, Sergio Leone | |
| Kamera | Tonino Delli Colli | |
| Musik | Ennio Morricone | |

Cheyenne (Jason Robards) möchte sich eine Bluttat nicht in die Schuhe schieben lassen.
Sergio Leones Meisterwerk zählt zu den größten Kultfilmen aller Zeiten. Für sein opernhaft inszeniertes Westernepos ließ er sich von Märchen und klassischer Mythologie inspirieren, zitiert klassische Western und erschafft so seinen eigenen, inzwischen oft kopierten Stil.