Thriller, USA 1973
New York, 1971: Der junge Frank Serpico träumt seit seiner Kindheit davon, Polizist zu werden, um für Recht und Gerechtigkeit zu sorgen. Kurz nach seinem Dienstantritt als Streifenpolizist muss er jedoch feststellen, dass seine Kollegen entgegen seiner Ideale systematisch in Korruption und Kriminalität verwickelt sind. Es fließen Schmiergelder, Verdächtige werden drangsaliert und misshandelt. Da Serpico sich weigert, den kriminellen Regeln zu folgen, wird er schnell zum Außenseiter und gerät in der Gruppe unter Druck. Sein Sinn für Gerechtigkeit ist tief verletzt und er möchte die Machenschaften seiner Kollegen aufdecken. Der junge Polizist wendet sich an seinen Vorgesetzten, doch anstatt etwas zu erreichen, wird Serpico in ein anderes Revier versetzt. Aber auch hier wird er erneut mit Dienstvergehen konfrontiert. Das Misstrauen seiner Kollegen ihm gegenüber wächst zunehmend und obgleich Serpico sich als Außenseiter bald selbst in Gefahr bringt, gibt er sein Ziel nicht auf, die Korruption bei der Polizei öffentlich zu machen.
Da jedoch selbst der Bürgermeister der Stadt sich nicht mit den Missständen auseinandersetzen will, sieht Serpico als letzten Ausweg nur den Gang zur Presse. Er macht die Bekanntschaft eines Journalisten der New York Times, der den Fall publizieren will.
Originaltitel: Serpico
| Besetzung | Al Pacino | Frank Serpico |
| John Randolph | Sidney Green | |
| Jack Kehoe | Tom Keough | |
| Biff McGuire | Captain McClain | |
| Barbara Eda-Young | Laurie | |
| Cornelia Sharpe | Leslie Lane | |
| Tony Roberts | Bob Blair | |
| John Medici | Pasquale | |
| Regie | Sidney Lumet | |
| Andere Personen | Autor: Waldo Salt, Norman Wexler, Kontakt: Harald Steinwender | |
CINEMA konstatierte dazu: "Der düstere, ernüchternde Copthriller beruht auf einem authentischen Fall. Regisseur Lumet ließ das Thema nicht mehr los: Sein tiefes Misstrauen gegenüber dem Polizeiapparat verarbeitete er u. a. in Prince of the City (1981), Tödliche Fragen (1990) und Nacht über Manhattan (1997). Fazit: Schonungslos nüchtern, grandios gespielt".