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Sa, 09.05.
0025 – 0215

BRF

Wer hat dem Affen den Zucker geklaut?

Komödie, Italien 1982

"Wer hat dem Affen den Zucker geklaut?" entführt ins exklusive Grand Hotel Excelsior, wo in der Hochsaison Chaos zum Alltag gehört. Ein geheimnisvoller Magier sorgt mit angeblich hellseherischen Fähigkeiten für Verblüffung und Misstrauen unter den Gästen. Der herrschsüchtige Hotelinhaber Taddeus treibt sein Personal mit Perfektionswahn und Kontrollzwang bis an die Grenze des Erträglichen, während die wohlhabende Ilde ihn als begehrenswerten Junggesellen ins Visier nimmt. Parallel dazu kämpft ein einfacher Kellner mit einer ganz eigenen Lüge: Jahrelang hat er seiner Tochter erzählt, er sei Stammgast des glamourösen Hotels. Als sie ihren "feinen Vater" endlich dort besuchen will, gerät er in Panik. Die Kolleginnen und Kollegen springen ein und inszenieren eine groß angelegte Maskerade, damit die Fassade nicht zusammenbricht. Zwischen magischen Tricks, amourösen Verwicklungen und slapstickhaften Verwechslungen entsteht ein dichtes Geflecht komischer Episoden, in dem jeder versucht, sein Gesicht zu wahren - und doch ständig über sich selbst stolpert.

Originaltitel: Grand Hotel Excelsior

Personen

Besetzung Adriano Celentano Taddeus
Enrico Montesano Egisto Costanzi
Diego Abantantuono Mago di Segrate
Regie Franco Castellano, Giuseppe Moccia
Andere Personen Kontakt: Harald Steinwender

Hintergrund

Die Komödie "Wer hat dem Affen den Zucker geklaut?" (1982) von Franco Castellano und Giuseppe Moccia - in Italien als Regie-Duo "Castellano & Pipolo" bekannt - gehört zur populären Welle der italienischen Ensemble-Komödien der frühen 1980er. Mit Stars wie Adriano Celentano und Enrico Montesano setzt der Film auf temporeiche Slapstick-Momente, Wortwitz und soziale Maskenspiele im Setting eines Luxushotels. Das "Grand Hotel Excelsior" dient als Bühne für Klassengegensätze, Eitelkeiten und kleine Betrügereien. Hinter der leichten Oberfläche verhandelt der Film Themen wie Statussehnsucht, Angst vor sozialem Abstieg und den Wunsch, vor Angehörigen besser dazustehen - typisch für das italienische Unterhaltungskino jener Zeit, das Gesellschaftskritik mit Humor und Starpower verbindet.