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Fr, 15.05.
2150 – 2330

arte

Brian Jones und die Rolling Stones

Dokumentarfilm, Großbritannien 2023

Nick Broomfields Dokumentarfilm blickt auf das Leben und das Vermächtnis eines kreativen Genies und Mitbegründers der Rolling Stones: Brian Jones. Im Alter von 14 Jahren traf der Schüler Broomfield auf einer Zugreise zufällig Brian Jones. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Jones bereits auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Nur sechs Jahre später starb er auf tragische Weise. Der Dokumentarfilm beleuchtet die Beziehungen und Rivalitäten in den ersten Bandjahren. Er taucht in die 1960er Jahre ein und zeigt eine Zeit der soziokulturellen Umbrüche, in der sich Freiheitskämpfe, Generationenkonflikte und die sexuelle Revolution miteinander verbanden. Dabei wird deutlich, wie sehr diese Zeit die heutige Gesellschaft mitprägte. In bisher unveröffentlichten Aufnahmen und Interviews mit prägenden Figuren wird Brian Jones' musikalisches Genie und seine entscheidende Rolle für den Erfolg der Rolling Stones deutlich. Der Dokumentarfilm beleuchtet, wie Jones eine der größten Rock 'n' Roll-Bands der Welt mitbegründete, schließlich von der Bildfläche verschwand und weitgehend in Vergessenheit geriet. Nick Broomfield sagt: "Die Rolling Stones prägten meine Jugend grundlegend. Brian und Mick waren damals wahre Ikonen, sie verkörperten einen rebellischen Geist und eine Anti-Establishment-Mentalität, die alle inspirierte. Durch diesen Film konnte ich noch einmal auf diese entscheidenden Jahre meines Lebens blicken, bis zum tragischen Tod von Brian Jones 1969 - ein dunkler Schlüsselmoment in der Geschichte der Stones."

Originaltitel: The Stones & Brian Jones

Personen

Regie Nick Broomfield