Historienfilm, Schweiz/Luxemburg 2024
1870 in den Schweizer Alpen: Die junge Magd Elsie arbeitet im Haus eines Fabrikanten. Beim Putzen singt sie und soll deshalb entlassen werden. Doch Fabrikantentochter Sophie erkennt Elsies außergewöhnliche Stimme und weckt die Hoffnung auf eine Ausbildung in Florenz. Sophies Vater scheint diese Aussicht unterstützen zu wollen, vergewaltigt dann aber Elsie. Sie wird verstoßen und zur Vertuschung mit dem Rossknecht Jakob zwangsverheiratet. Beide werden auf eine karge Bergpacht abgeschoben. Dort beginnt ein Leben, das bestimmt ist von harter Arbeit, Kälte und Armut. Jakob träumt von einem eigenen Pferd und dem damit verbundenen sozialen Aufstieg, Elsie klammert sich an ihren Gesang. Mit jedem gesparten Rappen versuchen sie, ihre Träume zu verwirklichen.
Als der jenische Musikant Rico ins Dorf kommt und mit seinem Akkordeon Elsies Sehnsucht nach Musik und Selbstbestimmung weiter anfacht, gerät die fragile Ordnung von Jakobs und Elsies Leben ins Wanken. Elsie lässt sich auf Rico ein und will mit ihm flüchten. Als Jakob davon erfährt, zerplatzt sein eben noch fast erfüllt geglaubter Traum. Von Wut getrieben, zieht Jakob mit Dorfmännern gegen Rico und dessen Gefährten los.
"Jakobs Ross" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Silvia Tschui (2014) und überträgt eine Geschichte über Zwang, Klassenverhältnisse und weibliche Selbstbestimmung ins Format eines Historienfilms. Die Inszenierung setzt auf große Nähe zu Gesten, Material und Klang. Beim Schweizer Filmpreis 2025 wurde Luna Wedler als beste Darstellerin nominiert; Oliver Keller erhielt die Auszeichnung als bester Stuntkoordinator.
| Besetzung | Luna Wedler | Elsie |
| Valentin Postlmayr | Jakob | |
| Max Hubacher | Rico | |
| Sophie Burgener | ||
| Luc Feit | Burgener | |
| Annina Butterworth | ||
| Andreas Matti | Sauschaagg | |
| Orell Bergkraut | Kari | |
| Martin Vischer | Hans Obstmeier | |
| Marie Jung | Gouvernante Furrer | |
| Regie | ||
| Drehbuch | ||
| Kamera | Sebastian Edschmid | |
| Musik | Balz Bachmann | |
| Kostueme | Ursina Schmid | |
| Produzent | Anita Wasser, Michael Steiger, Bady Minck, Alexander Dumreicher-Ivanceanu | |
| Andere Personen | Autoren: Silvia Tschui, Schnitt: Isabel Meier, Szenenbild / Bauten: Marion Schramm | |

Als der Musikant Rico (Max Hubacher) auftaucht und mit seinem Akkordeon Elsies Sehnsucht nach Musik und Selbstbestimmung weiter entfacht, gerät die fragile Ordnung von Jakobs und Elsies Leben ins Wanken.
"Jakobs Ross" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Silvia Tschui (2014) und überträgt eine Geschichte über Zwang, Klassenverhältnisse und weibliche Selbstbestimmung ins Format eines Historienfilms. Die Inszenierung setzt auf große Nähe zu Gesten, Material und Klang. Beim Schweizer Filmpreis 2025 wurde Luna Wedler als Beste Darstellerin nominiert; Oliver Keller erhielt die Auszeichnung als Bester Stunt Coordinator.