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Do, 14.05.
1835 – 1920

arte

Kinderstuben der Tiere

Tiere, Deutschland 2026

Tierfilmer Jan Haft und sein Team zeigen in "Kinderstuben der Tiere" bemerkenswerte, berührende und überraschende Tiergeschichten. Der Film erkundet unsere unmittelbare Umgebung - Gärten und Bauernhöfe -, wo viele Wild- und Haustiere ideale Bedingungen finden, um ihre Jungen aufzuziehen. Wir werden Zeugen der Geburt eines Eselfohlens, ein seltener und emotionaler Moment für eine Spezies, die heute stark von menschlicher Fürsorge abhängig ist. Einige Tiere kommen aus freien Stücken: Spatzen gedeihen in unserer Nähe, nutzen Gebäude als Nistplätze und profitieren von der hier ständig verfügbaren Nahrung. Schmetterlinge wie der Admiral gedeihen dort, wo Brennnesseln reichlich wachsen. Von winzigen Gartenvögeln bis hin zum imposanten Weißstorch pendeln viele Arten zwischen ihren Kinderstuben in unserer Nähe und den Lebensräumen außerhalb der menschlichen Siedlungen. Andere halten Abstand zu den Menschen und brüten auf offenen Feldern und Weiden wie Feldlerche oder Kiebitz. Auch fernab vom Komfort menschlicher Behausungen gelingt es Wildtieren, ihren Nachwuchs erfolgreich ins Leben zu entlassen. In den kalten, unwirtlichen Klimazonen Nordeuropas legen Vögel wie beispielsweise die Papageitaucher den Zeitpunkt ihrer Brut so, dass ihre Küken während der kurzen Sommer, in denen es reichlich Nahrung gibt, schlüpfen. Säugetiere wie Moschusochse und Polarfuchs hingegen statten ihren Nachwuchs mit dickem Fell und schützendem Familienverbund aus. Die Dokumentation beleuchtet zudem einen besonders wichtigen Faktor für die erfolgreiche Aufzucht der nächsten Generation: die Fähigkeit der Elterntiere, einen geeigneten Ort für diese Aufgabe auszuwählen.

Personen

Regie Jan Haft