Kurzfilm, Deutschland 2024
Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe werden die betroffenen Anwohner in eine Turnhalle direkt neben einer Unterkunft für Geflüchtete evakuiert. Das sorgt für jede Menge Zündstoff.
Hier trifft die 14-jährige Anne auf ihre Nachbarin Clara (89). Sie hat das Kriegsende noch miterlebt und die Situation weckt schmerzhafte Erinnerungen. Ausgerechnet Faried aus Afghanistan, mit dem Anne im Lauftraining heftig gestritten hatte, ist auch da.
Die Entschärfung der Fliegerbombe verläuft nicht nach Plan. Während das Team des Kampfmittelräumdienstes fieberhaft nach einer Lösung sucht, um das Wohnviertel vor einer Explosion zu bewahren, treibt Claras Hund Rocky am Fundort sein Unwesen. Er hatte sich bei der Evakuierung losgerissen und Clara macht sich Sorgen. Je länger die Bombenentschärfung dauert, desto nervöser werden die Anwohner in der Turnhalle. Das zeigt sich auch in Anfeindungen gegen die Geflüchteten. Besonders Annes Schwarm Tobie (17) zeigt offen seine rassistische Einstellung.
Als schließlich vor der Unterkunft Annes vermeintlich gestohlenes Fahrrad auftaucht und Annes Vater Achim es wiedererkennt, droht die Situation endgültig zu eskalieren. Tobie bezichtigt Faried des Diebstahls und will gemeinsam mit Achim die Angelegenheit "regeln". Anne muss erstmals in ihrem Leben politische Haltung zeigen und handeln.
| Besetzung | Anne | |
| Zahel Anwary | Faried | |
| Nicole Heesters | Clara | |
| Noah Kraus | Tobi | |
| Nina Petri | Martina Petersen | |
| Yannik Heckmann | Leo Seitz | |
| Tim Porath | Achim | |
| Javeh Asefdjah | Mariam | |
| Lennart Lemster | Mias Vater | |
| Inga Lessmann | Mias Mutter | |
| Prince Kuhlmann | Polizist Berger | |
| Marie | ||
| Dalia | ||
| Sherif Rizkallah | Reporter | |
| Regie | Linus Liyas | |
| Drehbuch | Sebastian Grusnick, | |
| Kamera | Moritz Moessinger | |
| Musik | Ege Ateslioglu | |
| Produzent | Anette Unger, Sven Rudat, Leitwolf Filmproduktion GmbH | |
| Andere Personen | Schnitt: Angela Tippel | |