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Fr, 01.05.
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Get the Gringo

Actionfilm, USA 2011

In "Get the Gringo" landet ein namenloser US-Ganove nach einer Verfolgungsjagd und einem Crash an der mexikanischen Grenze im berüchtigten El-Pueblito-Gefängnis. Die korrupten Polizisten Vasquez und Romero stecken die zwei Millionen Dollar aus seinem Wagen ein und lassen ihn unter falschen Anschuldigungen einliefern. In der gnadenlosen Gefängnisstadt, die von dem kranken, aber mächtigen Javi kontrolliert wird, schlägt sich der "Gringo" mit List, Diebstählen und trockenem Humor durch. Als er einen Jungen kennenlernt, der mit seiner Mutter im Gefängnis lebt und von Javis Leuten auffällig beschützt wird, entdeckt er ein düsteres Geheimnis: Der Junge ist der einzige passende Organspender für Javi, dessen kranke Leber ihn langsam umbringt - und bereits der Vater des Kindes ist diesem Wahnsinn zum Opfer gefallen. Der Gringo beschließt, den Jungen zu schützen, Javis Machtbasis zu untergraben und nebenbei die veruntreuten Millionen zurückzubekommen. Während ein US-Botschaftsmitarbeiter seine kriminelle Vergangenheit aufdeckt und der amerikanische Gangsterboss Frank wegen des verschwundenen Geldes Killer nach Mexiko schickt, geraten alle Fronten in El Pueblito in Bewegung. Zwischen Kartellgewalt, Gefängnisintrigen und politischem Druck muss der Gringo entscheiden, wie weit er für den Jungen und dessen Mutter zu gehen bereit ist - und welche Seite er im finalen Machtkampf wirklich spielt.

Originaltitel: Get the Gringo

Personen

Besetzung Mel Gibson Driver
Kevin Hernandez Junge
Javi
Caracas
Dolores Heredia Mutter des Jungen
Peter Gerety Typ von der Botschaft
Roberto Sosa Carnal
Peter Stormare Frank
Mario Zaragoza Vasquez
Gerardo Taracena Romero
Dean Norris Bill
Tom Schanley Killer
Jace Jeanes Killer
Clayton J. Barber Killer
Patrick Bauchau Chirurg
Scott Cohen Franks Anwalt
Fernando Becerril
Denise Gossett
Bob Gunton Thomas Kaufmann
Regie
Andere Personen Kontakt: Harald Steinwender

Hintergrund

"Get the Gringo" (2012) markiert Mel Gibsons Rückkehr zum rauen Actionkino. Unter der Regie von Adrian Grünberg mischt der Film Gefängnisdrama, Neo-Western und Noir-Thriller. Das an reale lateinamerikanische "Gefängnisstädte" angelehnte Setting zeigt ein System aus Korruption, Kartellen und staatlicher Willkür. Gibsons namenloser "Gringo" fungiert als zynischer Erzähler und Antiheld, der hartes Genre mit schwarzem Humor verbindet. Die Beziehung zu einem Jungen und dessen Mutter verschiebt den Film vom reinen Actionvehikel zu einer Geschichte über Verantwortung in einer moralisch verrotteten Welt.