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Weniger Leistungen, schlechtere Versorgung? Der Streit um die Gesundheitsreform
Diskussion, D 2017
"Wir können nicht mehr Geld ausgeben, als wir einnehmen", so fasst Bundesgesundheitsministerin Nina Warken ihre Reformpläne zusammen. Und die haben es in sich: Patienten sollen mehr für Medikamente zuzahlen, homöopathische Leistungen nicht mehr erstattet werden, ebenso wenig wie die Hautkrebsvorsorge, und Ehepartner sollen nur noch in Ausnahmefällen kostenlos mitversichert werden.
"Höhere Zuzahlungen und die Abschaffung der Familienmitversicherung treffen ausgerechnet kranke Menschen und diejenigen, die ohnehin schon wenig Geld haben, besonders hart", kritisiert Ates Gürpinar, gesundheitsökonomischer Sprecher der Linken im Bundestag. Aus der Union kommt dagegen Lob für die "größte Gesundheitsreform der letzten Jahre".
Müssen wir in Zukunft also für weniger Leistungen mehr bezahlen? Das befürchten die Bürgerinnen und Bürger in Bogen und Umgebung schon länger. Denn, wie in vielen bayerischen Kommunen, sorgt hier die Krankenhausreform für Ärger. Es gibt Pläne, den Betrieb der Kreisklinik einzuschränken und bestimmte Leistungen im Klinikum Straubing zu bündeln. Ist die Notfallversorgung damit gefährdet?
Was muss passieren, damit es auch in Zukunft kleinere Krankenhäuser geben kann? Oder ist es nicht sinnvoll eher große Kliniken zu stärken? Müssen wir alle für die Medizin tiefer in die Tasche greifen?
Über diese und andere Fragen diskutieren bei "jetzt red i" Bürgerinnen und Bürger live mit
- Klaus Holetschek , Vorsitzender der Landtagsfraktion und
- Ates Gürpinar , stellvertretender Parteivorsitzender und Bundestagsabgeordneter.
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Key Visual Sendereihenbild mit Typo zu "Jetzt red i". Unsere Moderatoren Tilmann Schöberl und Franziska Eder sind in Bayern unterwegs und fragen, was den Bürgern auf dem Herzen liegt - denn Aufreger-Themen wird es so lange geben, solange es Bürger gibt.
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