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Fr, 08.05.
2130 – 2320

arte

Ein Dorf wehrt sich

TV-Historienfilm, Österreich / Deutschland 2019

1945, der Zweite Weltkrieg ist fast vorbei und die Nazigrößen sind bereits aus Wien getürmt. Doch im Salzkammergut herrschen sie nach wie vor. In den Stollen des Salzbergwerks Altaussee lagern Kunstschätze, die in Europa für das geplante Führermuseum in Linz zusammengeraubt wurden. Gauleiter Eigruber ordnet die Sprengung an, doch die Dorfbewohner widersetzen sich. An der Spitze des Widerstands stehen die ungleichen Freunde Sepp Rottenbacher und Franz Mitterjäger. Während Franz seit langem aktiv im Kampf gegen die Nazis ist, versucht Sepp sich lange herauszuhalten. Bis Franz erschossen wird ... 1945: Nach und nach werden Deutschland und Österreich von den Nazis befreit. Doch in Altaussee im Salzkammergut ist ihre Herrschaft noch nicht zu Ende. Hier haben sich Nazigrößen wie Ernst Kaltenbruner, Chef der Gestapo, in der Nähe des alten Salzbergwerks verschanzt. In dessen Stollen lagern Kunstschätze, die in ganz Europa für das geplante Führermuseum in Linz geraubt wurden. Der Gauleiter von Oberdonau, August Eigruber, ordnet die Sprengung an, damit die Meisterwerke nicht in die Hände der Alliierten fallen. Doch bei den Bergleuten beginnt sich Widerstand zu regen. Aber im Gegensatz zu seinem Freund Franz, der mit seiner Frau Elsa die Deserteure und Partisanen in den Bergen heimlich versorgt, versucht der eigenbrötlerische Sepp, sich möglichst aus allem rauszuhalten. Erst als sein Freund von der Gestapo erschossen wird und wie ein Hund verscharrt werden soll, kommt er aus der Reserve ... Zusammen mit den Bewohnern des kleinen Dorfs stellt er sich gegen den Befehl des Gauleiters und versucht die Sprengung des Bergs in letzter Minute zu verhindern, um die Mine als ihre Existenzgrundlage zu sichern. Dabei begibt sich die Dorfgemeinschaft in große Gefahr, denn auf Widerstand steht immer noch die Todesstrafe ...

Personen

Besetzung Fritz Karl Sepp Rottenbacher
Harald Windisch
Brigitte Hobmeier
Verena Altenberger
Norman Hacker
Philipp Hochmair August Eigruber
Oliver Masucci Ernst Kaltenbrunner
Regie Gabriela Zerhau
Drehbuch Gabriela Zerhau
Kamera Carsten Thiele
Musik Dominik Giesriegl
Kostueme Monika Hinz
Redaktion Pit Rampelt, Julia Sengstschmid, Olaf Grunert
Produzent , Gerald Podgornig, Kirsten Hager, Thomas Hroch
Andere Personen Schnitt: Anke Berthold, Szenenbild / Bauten: Bertram Reiter, Ton: Thomas Szabolcs

Hintergrund

Gabriela Zerhaus Film, der auf dem Münchner Filmfest 2019 Premiere feierte und für den Romy in den Kategorien Beste Regie und beste Produktion nominiert wurde, setzt den tapferen Bewohnern von Altaussee und ihrem zivilem Ungehorsam ein spätes Denkmal. Zu Kriegsende und in der Zeit nach dem Krieg wurden sie häufig als Querulanten abgetan. Andere heimsten für sie die Lorbeeren ein und die schlimmsten Mitläufer standen angeblich zu jeder Zeit dem braunen Regime kritisch gegenüber.