TV-Historienfilm, Österreich / Deutschland 2019
1945, der Zweite Weltkrieg ist fast vorbei und die Nazigrößen sind bereits aus Wien getürmt. Doch im Salzkammergut herrschen sie nach wie vor. In den Stollen des Salzbergwerks Altaussee lagern Kunstschätze, die in Europa für das geplante Führermuseum in Linz zusammengeraubt wurden. Gauleiter Eigruber ordnet die Sprengung an, doch die Dorfbewohner widersetzen sich. An der Spitze des Widerstands stehen die ungleichen Freunde Sepp Rottenbacher und Franz Mitterjäger. Während Franz seit langem aktiv im Kampf gegen die Nazis ist, versucht Sepp sich lange herauszuhalten. Bis Franz erschossen wird ...
1945: Nach und nach werden Deutschland und Österreich von den Nazis befreit. Doch in Altaussee im Salzkammergut ist ihre Herrschaft noch nicht zu Ende. Hier haben sich Nazigrößen wie Ernst Kaltenbruner, Chef der Gestapo, in der Nähe des alten Salzbergwerks verschanzt. In dessen Stollen lagern Kunstschätze, die in ganz Europa für das geplante Führermuseum in Linz geraubt wurden. Der Gauleiter von Oberdonau, August Eigruber, ordnet die Sprengung an, damit die Meisterwerke nicht in die Hände der Alliierten fallen. Doch bei den Bergleuten beginnt sich Widerstand zu regen. Aber im Gegensatz zu seinem Freund Franz, der mit seiner Frau Elsa die Deserteure und Partisanen in den Bergen heimlich versorgt, versucht der eigenbrötlerische Sepp, sich möglichst aus allem rauszuhalten. Erst als sein Freund von der Gestapo erschossen wird und wie ein Hund verscharrt werden soll, kommt er aus der Reserve ... Zusammen mit den Bewohnern des kleinen Dorfs stellt er sich gegen den Befehl des Gauleiters und versucht die Sprengung des Bergs in letzter Minute zu verhindern, um die Mine als ihre Existenzgrundlage zu sichern. Dabei begibt sich die Dorfgemeinschaft in große Gefahr, denn auf Widerstand steht immer noch die Todesstrafe ...
| Besetzung | Fritz Karl | Sepp Rottenbacher |
| Harald Windisch | ||
| Brigitte Hobmeier | ||
| Verena Altenberger | ||
| Norman Hacker | ||
| Philipp Hochmair | August Eigruber | |
| Oliver Masucci | Ernst Kaltenbrunner | |
| Regie | Gabriela Zerhau | |
| Drehbuch | Gabriela Zerhau | |
| Kamera | Carsten Thiele | |
| Musik | Dominik Giesriegl | |
| Kostueme | Monika Hinz | |
| Redaktion | Pit Rampelt, Julia Sengstschmid, Olaf Grunert | |
| Produzent | , Gerald Podgornig, Kirsten Hager, Thomas Hroch | |
| Andere Personen | Schnitt: Anke Berthold, Szenenbild / Bauten: Bertram Reiter, Ton: Thomas Szabolcs | |

Sepp Rottenbacher (Fritz Karl) eilt zum Haus seines Freundes Mitterjäger.
Gabriela Zerhaus Film, der auf dem Münchner Filmfest 2019 Premiere feierte und für den Romy in den Kategorien Beste Regie und beste Produktion nominiert wurde, setzt den tapferen Bewohnern von Altaussee und ihrem zivilem Ungehorsam ein spätes Denkmal. Zu Kriegsende und in der Zeit nach dem Krieg wurden sie häufig als Querulanten abgetan. Andere heimsten für sie die Lorbeeren ein und die schlimmsten Mitläufer standen angeblich zu jeder Zeit dem braunen Regime kritisch gegenüber.