Satire, Deutschland / Frankreich 2024
Deutschland, kurz vor der Wahl: Anita Martinelli und Sarah Bedford verfolgen als Vorsitzende der Frauenpartei FEM große politische Ziele. Sie treten für nichts Geringeres als einen Systemwechsel an, der Ökologie, Gleichstellung und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt rückt. Doch mitten im Wahlkampf bricht ein neuartiges Virus aus, das ausschließlich Männer befällt. Die Symptome: sexuelle Raserei, Übergriffe auf Frauen und plötzlicher Tod der Infizierten im Zustand äußerster Erregung.
Schon bald bricht Chaos in der Hauptstadt aus. Als auch der frisch wiedergewählte Kanzler Darius Becker dem Virus bei einer schlüpfrigen privaten Wahlparty zum Opfer fällt, übernehmen Anita Martinelli und Sarah Bedford am nächsten Morgen kurzerhand die Regierungsgeschäfte. Sarah nennt das "Fakten schaffen". Sie wird Interimskanzlerin und ernennt Anita zur neuen Innenministerin. Schon bald ist die gesamte Bundesregierung in weiblichen Händen.
Alle Männer sind derweil aufgerufen, sich zu Hause in Quarantäne zu begeben. Anitas Ehemann, der renommierte Virologe Ralph Martinelli, soll mit seinem Forscherteam einen Impfstoff gegen das Virus entwickeln. In völliger Isolation auf einem alten Militärgelände mitten im Wald nehmen die "geschützten Männer" ihre Arbeit auf. Doch nicht alle Frauen in der Regierung wollen die Männer wirklich retten. Zusammen mit der männerhassenden Gesundheitsministerin Martha Novak verfolgt Kanzlerin Sarah inzwischen ganz andere Pläne. Anita erkennt ihre beste Freundin nicht wieder ...
| Besetzung | Britta Hammelstein | Anita Martinelli |
| Sarah Bedford | ||
| Yousef Sweid | Ralph Martinelli | |
| Bibiana Beglau | Hilda Helsinki Pfeiffer | |
| Godehard Giese | Darius Becker | |
| Julika Jenkins | Martha Novak | |
| Michaela Caspar | Mildred Hoffmann | |
| Johanna Polley | Jackie | |
| Sina Martens | Bess Burage | |
| Ruby Commey | Jeanette Winter | |
| Bastian Reiber | Dr. Grabel | |
| Timo Fakhravar | Dr. Dr. Natour | |
| Roland Bonjour | Dr. Jespersen | |
| Mathias Max Herrmann | Dr. Pohl | |
| Regie | Irene von Alberti | |
| Drehbuch | Irene von Alberti | |
| Kamera | Constantin Campean | |
| Musik | Karim Sebastian Elias | |
| Kostueme | Aino Laberenz | |
| Redaktion | Alexandra Staib, Martin Gerhard, Claudia Tronnier | |
| Produzent | Frieder Schlaich | |
| Szenenbild | Szenenbild: Sylvester Koziolek, Mirko Rachor | |
| Andere Personen | Autoren: Robert Merle, Schnitt: Patricia Rommel, Bauten: Sylvester Koziolek, Mirko Rachor | |

Kurz vor der Wahl bricht ein neuartiges Virus aus, das ausschließlich Männer befällt. Die Symptome: sexuelle Raserei, Übergriffe auf Frauen und plötzlicher Tod der Infizierten im Zustand äußerster Erregung.
Nach der Weltpremiere auf dem Filmfest München 2024 hat die schrille politische Satire "Die geschützten Männer" von Irene von Alberti beim 28. Tallinn Black Nights Film Festival den "Rebels with a Cause"-Wettbewerb als bester Film gewonnen. "Die geschützten Männer" basiert auf dem gleichnamigen Roman des französischen Schriftstellers Robert Merle aus dem Jahr 1974, der eine Antwort auf die große zweite Welle des Feminismus in Frankreich in den 70er Jahren sein sollte.