Magazin, Deutschland 2026
Nach der Entführung Maduros im Januar gingen die Bilder der feiernden Exil-Community aus Venezuela um die Welt. In "Tracks East" erzählen ein bildender Künstler und eine Theaterdramaturgin aus Caracas von ihren Hoffnungen - aber auch von ihrem Trauma nach dem US-Angriff. Es überwiegten Enttäuschung und Unsicherheit: Denn obwohl Maduro weg ist, bleibt in Venezuela das System von Repression und Zensur in Kraft - jetzt unter der ehemaligen rechten Hand Maduros, Delcy Rodríguez.
Der iranische Street-Artist Nafir ist vor kurzem nach Deutschland gezogen. In seiner Kunst spielen die persische Teppichkultur und Frauenrechte eine zentrale Rolle. Immer wieder hatte er seine Kunst heimlich in den Straßen Teherans aufgehängt. Jetzt, im Exil, musste er aus der Ferne die brutalen Niederschlagungen der Proteste im Januar 2026 mit ansehen. Für den Wunsch mancher Exil-Iraner nach einem US-Angriff hat er Verständnis - zu groß sei die Verzweiflung.
In einer Kolumne analysiert "Tracks East"-Journalistin Masha Borzunova Trumps "Peace Through Strength"-Strategie - und zeigt die Hilflosigkeit der russischen Propaganda beim Versuch, die US-Interventionen Kreml-gerecht zu kommentieren.
Für den letzten Beitrag der Sendung bleibt "Tracks East" in Russland und berichtet über den Fall Evgenia Berkovich. Die einstige Schülerin des in Deutschland gefeierten Ballett-Regisseurs Kirill Serebrennikov ist seit 2023 in Haft.
| Mittwoch | 25.02. | 00:40 Uhr | arte |
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| Mittwoch | 11.03. | 00:40 Uhr | arte |
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| Mittwoch | 18.03. | 00:40 Uhr | arte |
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| Mittwoch | 25.03. | 01:05 Uhr | arte |
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