Unterhaltung, Deutschland / Österreich 2025
Wolfgang Amadeus Mozarts Schaffensphase um 1780 steht im Zentrum des neuen Projekts von Raphaël Pichon und seinem Ensemble Pygmalion bei den Salzburger Festspielen. Das unvollendete Singspiel "Zaide" sowie Ausschnitte aus "Davide penitente", "Thamos" und selten aufgeführte Konzertarien verschmelzen zu einem halbszenischen Abend. Es singen Sabine Devieilhe, Lea Desandre, Johannes Martin Kränzle, Julian Prégardien und Daniel Behle.
"Zaide" ist ein wichtiger Entwicklungspunkt für Mozart: Emanzipiert von Familie und Dienstherr rückt er die zentralen Themen der Aufklärung ins Licht: Freiheit, Widerstand, Liebe und Vergebung. Das musikalische Pasticcio wird durch Wajdi Mouawads eigens verfasste poetische Texte, tänzerische Elemente und Videoprojektionen ergänzt.
Raphaël Pichon ist Spezialist für dramaturgisch feine Programme: Mit historisch authentischen Instrumenten knüpft sein 2006 gegründetes Ensemble Pygmalion mit Chor und Orchester neue Verbindungen zwischen Werken und öffnet ungeahnte Blickwinkel auf Mozarts Musik.
Alle Kompositionen des Programms stammen von Wolfgang Amadeus Mozart:
- Adagio in C-Dur für Glasharmonika, KV 356
- Konzertarie "Ah... lo previdi!", KV 272
- "Davide penitente", KV 469
- "Zaide" , KV 344
- Fragment "Einsam bin ich, meine Liebe", KV Anh. 26
- Kanon "Nascoso è il mio sol", KV 557 (Arr. R. Pichon & V. Manac'h)
- Konzertarie "Misero! O sogno", KV 431
- Offertorium "Misericordias Domini", KV 222
- "Thamos, König in Ägypten", KV 345
| Besetzung | Sabine Devieilhe | Zaide |
| Gomatz | ||
| Lea Desandre | Persada | |
| Allazim | ||
| Daniel Behle | Soliman | |
| Sabrina Rocha | Tanz | |
| Tommy Cattin | Tanz | |
| Regie | ||
| Kostueme | Bertrand Couderc | |
| Choreographie | Evelin Facchini | |
| Dirigent | ||
| Andere Personen | Komponist: Wolfgang Amadeus Mozart, Orchester: Pygmalion, Chor: Pygmalion, Autoren: , Wajdi Mouawad, Licht: Bertrand Couderc, Dramaturgie: Eddy Garaudel | |

Verschmelzung der Kunstformen: Die selten aufgeführten Werke Mozarts - etwa "Zaide" - werden durch poetische Texte, tänzerische Elemente und Videoprojektionen ergänzt.
| Sonntag | 19.04. | 17:40 Uhr | arte |
Salzburger Festspiele 2025 Zaide oder Der Weg des Lichts |