arte
Das Rätsel der Riesen-Laufvögel
Dokumentation, Frankreich 2023
In Neukaledonien, auf Neuseeland und auf Madagaskar lebten einst riesige Laufvögel, die bis zu vier Meter groß und 800 Kilogramm schwer wurden. Jüngste Ausgrabungen, darunter Knochen und Eier, geben Aufschluss über die Lebensbedingungen der gefiederten Giganten, die ausschließlich auf Inseln der südlichen Erdhalbkugel zu Hause waren.
Die Datierung der Fossilien zeigt, dass die Riesenvögel im vergangenen Jahrtausend vom Menschen ausgerottet wurden. Da sie aufgrund ihrer Größe nicht fliegen konnten, waren die Tiere eine leichte Beute. Aber wie waren sie eigentlich auf die Inseln gelangt?
Mit Hilfe von DNA-Analysen der Knochenfunde konnten Archäologen die überraschende Evolutionsgeschichte der Laufvögel rekonstruieren. Die Forscher stellten eine nahe Verwandtschaft mit lebenden und flugfähigen Vögeln in Südamerika fest und bargen Eier auf den Kanarischen Inseln, die den Funden auf den Inseln der südlichen Hemisphäre sehr ähnlich sind. Dies sind erste Hinweise auf die unglaubliche Reise der Riesen-Laufvögel seit dem Aussterben der Dinosaurier.
Weitere Ausstrahlungstermine
|
Sonntag
|
10.05.
|
07:05 Uhr
|
arte
|
Personen
ARTE F1 / 3
Eine Kolonie von Elefantenvögeln brütet an einem Strand in Madagaskar.
ARTE F2 / 3
Ein Elefantenvogel kümmert sich um sein Junges.
ARTE F3 / 3
Der Strauß zählt zu den Laufvögeln und ist der größte flugunfähige Vogel der Welt.
Das Rätsel der Riesen-Laufvögel