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Di, 14.04.
1750 – 1835

arte

Libelle, Salamander und Kreuzotter: Leben im Feuchtgebiet

Tiere, Deutschland 2025

In der Welt der stillen Weiher, kleinen Tümpel und nassen Wiesen findet sich eine erstaunliche Artenvielfalt: Libellen, Kreuzottern, Salamander und viele andere bedrohte Pflanzen und Tiere brauchen genau diese Bedingungen zwischen trocken und nass. Doch Feuchtgebiete gehören zu den am stärksten bedrohten Lebensräumen überhaupt. Sie gehen derzeit dreimal schneller verloren als Wälder. Libellenlarven leben bis zu vier Jahre im Wasser, bevor sie schlüpfen. Während des Schlüpfens sind Libellen auch sehr verletzlich, da sie nicht mehr zurück ins Wasser, aber auch noch nicht fliegen können. Im Naturpark "Landes de Gascogne" und im Médoc suchen Libellenforscherinnen nach Häuten der stark bedrohten Östlichen Moosjungfer. Diese Libellenart lebt in den wenigen verbleibenden Weihern eines einst riesigen Moorgebiets. Auch die scheue Kreuzotter findet in naturnahen Feuchtgebieten Rückzugsräume, in denen sie sonnenbaden, jagen und überwintern kann. Der Feuersalamander wiederum liebt schattige, feuchte Wälder mit sauberen Bächen - Bedingungen, wie sie nur noch selten zu finden sind. Viele Feuchtgebiete sind bedroht: durch Entwässerung, Bebauung und Klimawandel. Ihr Schutz ist daher essenziell - nicht nur für seltene Tierarten, sondern auch für den Menschen. Feuchtgebiete speichern Wasser, reinigen es und bieten so natürlichen Hochwasserschutz.

Personen

Regie Nicoletta Renz, Barbara Fuss