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Sa, 28.03.
0050 – 0240

BRF

Arlington Road

Psychothriller, USA 1999

Nachdem seiner Frau bei einem FBI-Einsatz stirbt, lebt Professor Michael Faraday ein zurückgezogenes Leben. Erst die Begegnung mit seinen neuen Nachbarn reißt ihn aus der Lethargie: Der charismatische Oliver Lang scheint etwas zu verbergen. Als Faraday beginnt, Unstimmigkeiten zu sammeln, verdichten sich seine Zweifel zu einer beunruhigenden Theorie über inländischen Terrorismus. Je tiefer er gräbt, desto stärker isoliert er sich - beruflich wie privat. Fakten werden zu Indizien, Zufälle zu Beweisen. "Arlington Road" entfaltet sich als beklemmender Thriller über das fragile Verhältnis von Sicherheit und Freiheit und stellt die unbequeme Frage, wie leicht Angst instrumentalisiert werden kann. Der Film lebt von seiner konsequenten Zuspitzung und einem Finale, das jede Gewissheit zerstört.

Originaltitel: Arlington Road

Personen

Besetzung Jeff Bridges Michael Faraday
Tim Robbins Oliver Land
Joan Cusack Cheryl Lang
Hope Davis Brooke Wolfe
Robert Gossett FBI-Agent Whit Carver
Mason Gamble Brady Lang
Spencer Treat Clark Grant Faraday
Regie Mark Pellington
Andere Personen Kontakt: Harald Steinwender

Hintergrund

Regisseur Mark Pellington setzt auf eine nüchterne Inszenierung, die den Zuschauer permanent in Unsicherheit hält. Besonders bemerkenswert ist die Perspektive: Erzählt wird nicht aus Sicht der Täter oder der Behörden, sondern aus der eines Mannes, dessen Bedürfnis nach Sinn und Kontrolle ihn zunehmend angreifbar macht. Dadurch wirkt "Arlington Road" erschreckend aktuell - als Studie über Radikalisierung, Manipulation und die Gefährlichkeit vermeintlicher Gewissheiten.