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Washington DC - Mehr als Macht und Monumente
Land und Leute
Auch wenn sie in letzter Zeit selten gute Nachrichten transportieren: Fast täglich laufen in den Medien Bilder aus der US-Hauptstadt Washington D.C. Sie wirkt auf diesen "Fernblick" manchmal wie ein surreales Freiluftmuseum voller weltberühmter Wahrzeichen, die ihren Besuchern seltsam vertraut vorkommen. Das politische Herz der USA atmet den Geist der Geschichte und wimmelt geradezu von ikonischen Bauwerken und Denkmälern - vom Weißen Haus über das Kapitol bis hin zum Lincoln Memorial, von dessen Stufen herab Martin Luther King Jr. den Amerikanern von seinem Traum einer gerechten Gesellschaft erzählt hat.
Doch die Nähe zu den Korridoren der Macht ist nur ein Grund für die Anziehungskraft der Wiege der amerikanischen Demokratie. Abseits der monumentalen Alleen und Boulevards versteckt sich eine lebendige Kulturszene, die zum Takt des Go-go tanzt, eine Erfindung lokaler afroamerikanischer Musiker, die bis heute die Funkclubs auf dem sogenannten "schwarzen Broadway" im U-Street-Viertel zum Beben bringt.
Washington D.C. ist eine Stadt der Gegensätze, deren nicht-weiße Bevölkerungsmehrheit ihr in den 1970er-Jahren den Spitznamen "Chocolate City" verpasst hat. Hier ringen die großen Ideen der Menschheit um Aufmerksamkeit und Erfolg: Freiheit, Gleichheit, Demokratie und Menschenrechte. D.C. ist kein Zufallsprodukt, sondern eine politische Idee aus Marmorstein und Monumenten, die mehr zu bieten hat als viele denken. Und das gilt auch für den Blick hinter manch bekannte Fassade, der diesem Film gelingt.
Weitere Ausstrahlungstermine
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Samstag
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14.03.
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13:15 Uhr
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NDR
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Personen
NDR/Johannes Anders1 / 7
Staff Sergeant Damian Frombach (links) und Private First Class Goodwin (rechts) bereiten sich auf die Wachablösung vor.
NDR/Johannes Anders2 / 7
Das Lincoln Memorial spiegelt sich bei Sonnenuntergang im "Reflection Pool" der National Mall.
NDR/Johannes Anders3 / 7
Das Grab des Unbekannten Soldaten erinnert an die anonymen US-Gefallenen aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, sowie aus den Kriegen in Korea und Vietnam.
NDR/Johannes Anders4 / 7
Autumn Spears nimmt zum ersten Mal am Washingtoner Mural-Festival "NoMa in Color" teil.
NDR/Johannes Anders5 / 7
"Murals" sind ein Markenzeichen von Washington D.C. und setzen sich oft kritisch mit Themen wie Demokratie, Bürgerrechten oder Rassismus auseinander.
NDR/Johannes Anders6 / 7
Officer Dasalla von der Reiterstaffel der US Park Police patrouilliert mit American Quarter Horse "Maverick" auf der Mall.
NDR/Johannes Anders7 / 7
Rund um die Uhr bewachen Soldaten der 3. US-Infanterie das Grab des Unbekannten Soldaten - ohne Unterbrechung seit 1937.
Washington DC - Mehr als Macht und Monumente