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Grube Messel - Schatzkammer der Urzeit
Dokumentation, Deutschland
Die Grube Messel bei Darmstadt ist Deutschlands erstes UNESCO-Weltnaturerbe. "Rund 40.000 Menschen kamen im vergangenen Jahr hierher, um das Urpferdchen und andere spannende Fossilien zu sehen", erzählt Philipe Havlik, Leiter der Weltnaturerbestätte, Er macht die Grube immer attraktiver: Im "Grab'mal" neben dem Museum dürfen die Besucher jetzt eigenhändig nach Fossilien suchen. In der Grube selbst dürfen nur die Profis ran. Wir begleiten zwei Grabungsteams: Insektenforscherin Dr. Sonja Wedmann leitet das Team des Senckenberg Instituts und freut sich über schillernde Käfer, die ihr farbenfrohes Leuchten auch nach Millionen von Jahren nicht verloren haben. "Jeder fossile Fund liefert neue Hinweise darüber, wie es damals hier ausgesehen haben könnte", sagt Paläontologe Prof. Dr. Torsten Wappler, vom Landesmuseum Darmstadt. "Sie geben einzigartige Einblicke in die Entwicklung von Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Pflanzen." Die Grube Messel ist 1000 Meter breit und 60 Meter tief. Entstanden ist sie durch einen Vulkanausbruch vor rund 47 Millionen Jahren. Durch Bergbau und industrielle Nutzung sind hier Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Fossilien entdeckt worden.
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Philipe Havlik, Leiter Weltnaturerbe Grube Messel.
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Philipe Havlik, Leiter Weltnaturerbe Grube Messel.
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Philipe Havlik, Leiter Weltnaturerbe Grube Messel.
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Philipe Havlik, Leiter Weltnaturerbe Grube Messel.
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Philipe Havlik, Leiter Weltnaturerbe Grube Messel.
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Philipe Havlik, Leiter Weltnaturerbe Grube Messel.
Grube Messel - Schatzkammer der Urzeit