TV-Drama, Deutschland 1971
Die Schatten der Väter beschwört die Geschichte des schwer erziehbaren Siggi Jepsen. Ein Aufsatz mit dem Thema "Die Freuden der Pflicht", den er in der Jugendstrafanstalt schreiben muss, versetzt ihn zurück in die Zeit seiner Kindheit: Sein Vater ist als Polizeihauptwachtmeister in Norddeutschland den Pflichten seines Amtes mit Leidenschaft ergeben. Im Jahre 1943 hat er seinem Jugendfreund, dem expressionistischen Maler Max Nansen, das von Berlin ausgesprochene Berufsverbot zu überreichen und dessen Einhaltung zu überwachen. Der Maler muss erfahren, wie ernst die Polizei ihren Auftrag nimmt.
Siggi Jepsen aber wird Bilderdieb, Bildersammler, Bilderverstecker. Er rettet, wo sein Vater beschlagnahmt und zerstört.
In der Rückerinnerung wird der Aufsatz zum Bericht seines Lebens, zum Versuch, sich selbst und die Generation der Väter zu begreifen.
| Besetzung | Max Nansen | |
| Edda Seippel | Ditte Nansen | |
| Arno Assmann | Jens Ole Jepsen | |
| Gudrun | ||
| Klaas | ||
| Andreas Poliza | Siggi (10 Jahre) | |
| Jens Weisser | Siggi (19 Jahre) | |
| Regie | Peter Beauvais | |
| Drehbuch | Diethard Klante | |
| Kamera | Jost Vacano | |
| Von | Siegfried Lenz | |