Drama, Deutschland / Frankreich 2024
Free-TV-Premiere
Nasser wartet mit seinem älteren Bruder in einem griechischen Flüchtlingslager auf die Entscheidung über ihren Asylantrag. Gegen die Langeweile dreht er mit seinen Freunden kurze Comedy-Clips.
Dennoch wird das Gefühl täglich größer, für immer in diesem Niemandsland gefangen zu sein. Dieser Druck lässt zwischen den Brüdern Spannungen entstehen, die schließlich ein traumatisches Ereignis während der Überfahrt nach Griechenland ans Licht bringen.
Das Lager liegt isoliert in einem Industriegebiet und ist umgeben von Bahnhöfen, in denen Banden schmuggeln und dealen. Ohne einen Weg aus dem Lager zu entkommen und im Angesicht seines zurückkehrenden Traumas flüchtet Nassers Geist aus der Realität in eine andere Welt.
Der Film ist mit Darstellern entstanden, von denen die meisten selbst Asylsuchende sind oder waren. Auch die Filmcrew wurde überwiegend mit Asylsuchenden besetzt. Der Hauptdarsteller, ein palästinensisch-syrischer Flüchtling, lebte während der Produktion in einem Berliner Flüchtlingslager.
| Besetzung | Osama Hafiry | Yassin |
| Abdulrahman Diab | Nasser | |
| Jonathan Peller | Schwede | |
| Anselm Haderer | Schwedischer Fahrer | |
| Soldat | ||
| Yasin El Harrouk | Rafiq | |
| Majd Hafiry | Faisal | |
| Regie | Noaz Deshe | |
| Autor | Noaz Deshe, Babak Jalali | |
| Kamera | Noaz Deshe | |
| Musik | Thomas Moked Blum | |
| Andere Personen | Schnitt: Felipe Guerrero | |

Nasser stellt sich vor, er darf in Schweden einreisen. In seiner Vorstellung fahren da alle Jugendlichen im Cabrio und sind gut drauf. Von links: Ein Schwede (Jonathan Peller), ein schwedischer Fahrer (Anselm Haderer), ein Mitfahrer (Konstantin Krisch) und eine Studentin (Eva Ariane Heise)