Drama, Deutschland 2019
Deutschland kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Siggi Jepsen, ein junger Mann, muss in einer Strafanstalt einen Aufsatz schreiben zum Thema "Die Freuden der Pflicht".
Er findet keinen Anfang, das Blatt bleibt leer. Als er die Aufgabe am nächsten Tag nachholen muss, diesmal zur Strafe in einer Zelle, schreibt er wie besessen seine Erinnerungen auf. Erinnerungen an seinen Vater Jens Ole Jepsen.
Dieser zählte als Polizist zu den Autoritäten in einem kleinen norddeutschen Dorf und war den Pflichten seines Amtes rückhaltlos ergeben.
Während des Zweiten Weltkrieges muss er seinem Jugendfreund, dem expressionistischen Künstler Max Ludwig Nansen, ein Malverbot u¨berbringen, das die Nationalsozialisten gegen ihn verhängt haben. Er überwacht es penibel, und Siggi, elf Jahre alt, soll ihm helfen. Doch Nansen widersetzt sich - und baut ebenfalls auf die Hilfe von Siggi, der für ihn wie ein Sohn ist.
Der Konflikt zwischen den beiden Männern spitzt sich immer weiter zu - und Siggi steht zwischen ihnen. Anpassung oder Widerstand? Diese Frage wird für Siggi entscheidend.
| Besetzung | Ulrich Noethen | Jens Ole Jepsen |
| Tobias Moretti | Max Ludwig Nansen | |
| Siggi Jepsen | ||
| Johanna Wokalek | Ditte Nansen | |
| Sonja Richter | Gudrun Jepsen | |
| Maria Dragus | Hilke Jepsen | |
| Louis Hofmann | Klaas Jepsen | |
| Tom Gronau | Siggi Jepsen (17 Jahre) | |
| Regie | Christian Schwochow | |
| Drehbuch | Heide Schwochow | |
| Autor | Siegfried Lenz | |
| Kamera | Frank Lamm | |
| Musik | Lorenz Dangel | |
| Andere Personen | Schnitt: | |

Siggi Jepsen (Levi Eisenbla?tter) sitzt auf einer Bank in seiner Zelle, kurz bevor er entlassen wird.
Nach dem gleichnamigen Roman von Siegfried Lenz