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Do, 26.03.
0105 – 0200

arte

Philip K. Dick und wie er die Welt sah

Künstlerporträt, F 2014

Philip Kindred Dick schrieb zahlreiche Romane und Kurzgeschichten, die als Vorlage für einige Science-Fiction-Klassiker dienten, etwa "Total Recall", "Blade Runner" und "Minority Report". Dicks Werk wird oft mit dem von Franz Kafka, George Orwell oder Isaac Asimov verglichen. Seine Geschichten stehen heute sinnbildlich für die Frage nach dem Wesen und der Realität des Menschseins: Was unterscheidet den Menschen von der Maschine? Während er zu Lebzeiten verkannt wurde, gilt er heute als wohl größter Visionär des digitalen Zeitalters. Weil Dick an Platzangst litt, verließ er nur selten die kalifornische Vorstadt, in der er lebte. Doch in seiner Fantasie reiste er durch unzählige Welten - nicht selten unter dem Einfluss von Amphetaminen. In seinen 45 Romanen und 120 Kurzgeschichten widmete er sich heute sehr aktuellen Themen wie virtuellen Welten, totalitären Gesellschaften, der technologischen Versklavung und Umweltkatastrophen. Anhand eines der wenigen Interviews, in denen Philip K. Dick offen über sein Leben spricht, erforscht diese Dokumentation die Tiefen seiner Gedankenwelt. Zu Wort kommen sein Psychotherapeut, seine Witwe und sein Biograf - dem zufolge Dick einen Großteil seines Lebens damit verbrachte, über "das düstere Gefühl" zu schreiben, "dass all unsere Gewissheiten auf Sand gebaut sind" - und zu ergründen, wer sich hinter einem der größten Science-Fiction-Autoren der Literaturgeschichte verbirgt.

Personen

Regie Yann Coquart