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Arabien: Auf den Spuren antiker Karawanen
Geschichte, Frankreich 2023
Die Nabatäer waren ein mächtiger Verbund von Nomadenstämmen. Als Karawanenhändler kontrollierten sie vom 3. Jahrhundert vor Christus bis ins 2. Jahrhundert nach Christus die Handelswege Südarabiens. An der sogenannten Weihrauchstraße zeugt noch heute vieles vom Einfluss der Nabatäer.
Ihre berühmteste Hinterlassenschaft ist Petra, die Hauptstadt ihres einstigen Königreichs im heutigen Jordanien. Diese antike Zivilisation ist noch weitgehend unerforscht, selbst über ihre elegante Schrift, aus der sich später das arabische Alphabet entwickelte, ist nicht alles bekannt.
Gemeinsam mit anderen Archäologen, Epigraphikern und Historikern will Laïla Nehmé die 160 Kilometer lange Handelsroute zwischen den beiden großen nabatäischen Städten Hegra und Tayma erkunden.
Die Forscherinnen und Forscher hoffen, entlang dieser Straße die von Einheimischen und Reisenden erwähnten Reliefwände wiederzufinden, um mehr über die Kultur der Nabatäer zu erfahren. Für Laïla Nehmé und ihr Team wird diese Expedition auf den Rücken der Dromedare zu einem wissenschaftlichen und menschlichen Abenteuer.
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Dienstag
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24.03.
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10:25 Uhr
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Im arabischen Wüstensand liegen noch heute viele Zeugnisse der nabatäischen Zivilisation vergraben.
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In der Wüste hoffen die Forscherinnen und Forscher Spuren des Nomadenvolks zu finden, das rund 2.000 Jahre lang weite Teile des Handels in Südarabien kontrollierte.
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Forschende unterschiedlicher Disziplinen suchen nach Spuren der vorislamischen Zivilisation der Nabatäer.
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Die antike Zivilisation der Nabatäer ist noch weitgehend unerforscht, selbst über ihre elegante Schrift, aus der sich später das arabische Alphabet entwickelte, ist nicht alles bekannt.
Arabien: Auf den Spuren antiker Karawanen