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Abenteuer Wildnis
Urwald von morgen - Nationalpark Eifel
Landschaftsbild, Deutschland 2018
Nur fünfzig Kilometer südwestlich der Metropole Köln liegt das "grüne Herz" des Westens, der einzige Nationalpark Nordrhein-Westfalens. Diese Eifelregion ist Schauplatz eines wegweisenden Experiments: Auf drei Viertel der Parkfläche wird der ehemalige Wirtschaftswald sich selbst überlassen: Tote Bäume werden stehen gelassen, Äste krachen herab und Stämme vermodern am Boden. So entsteht ein Urwald von morgen.
Autor Herbert Ostwald erzählt in dieser Dokumentation eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes inmitten einer von Menschen geprägten Umgebung.
Nun schleichen immer mehr Wildkatzen durchs Dickicht, Biber nagen ungestört an Bäumen und Schwarzstörche klappern im Blätterdach. Und selbst die größte Katzenart Europas, der Luchs, ist hier schon gesichtet worden und könnte bald im Urwald auf Jagd gehen.
Der Nationalpark ist keine Wildnis, sondern ein ehemaliger Forst, in dem Bäume nach Festmeter bewertet wurden. Ohne menschliche Pflege und Axt sterben jetzt die angepflanzten Fichten und die ursprünglich beheimateten Buchen kehren zurück. Neu entstehende Laubwälder sind robuster gegen Stürme und Parasiten und bieten im Kronenraum vielfältigere Lebensräume für Tiere und Pflanzen als die eintönigen Fichtenforste.
Geheimnisvoll und spannend erzählt Filmautor Herbert Ostwald in dieser Dokumentation, wie sich wilde Tiere in ihrem neuen grünen Domizil einrichten.
Weitere Ausstrahlungstermine
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Heute
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07.03.
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09:55 Uhr
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Personen
Bayerischer Rundfunk1 / 4
Zuletzt wurden junge Luchse im Jahr 2003 in der Eifel nachgewiesen.
Bayerischer Rundfunk2 / 4
Auch Waschbären nutzen die alten Bäume der Eifel.
Bayerischer Rundfunk3 / 4
Der Biber fettet seinen Pelz ein.
Bayerischer Rundfunk4 / 4
Der Nationalpark Eifel könnte auch einer Luchsfamilie ein Zuhause bieten.
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