Komödie, Italien 1955
Italien, Ende des 17. Jahrhunderts: Im von Spanien besetzten Land ist Carmela glücklich mit dem Müller Luca verheiratet. Neben Luca finden auch andere Männer Gefallen an der schönen Müllerin, nicht zuletzt der Gouverneur Don Teofilo, der seine Macht auszunutzen versucht. So genießen Carmela und Luca allerlei Privilegien, vor allem müssen sie keine lästigen Wegzölle zahlen, die der herzlose Gouverneur von allen Dorfbewohnern verlangt. Jedoch will der Gouverneur mehr als das charmante Lächeln der schönen Frau als Gegenleistung. Auf Anraten seines Sekretärs Gardunia, der in Wirklichkeit der Kopf hinter allen Entscheidungen des Gouverneurs ist, sorgt er dafür, Luca einsperren zu lassen, um eine Nacht mit Carmela zu verbringen. Doch als Don Teofilo nun glaubt, Carmela sei ihm ausgeliefert, führt sie ihn an der Nase herum. Es kommt zu einem turbulenten Verwirrspiel, in das auch der wieder freigelassene Luca aktiv eingreift.
Originaltitel: La bella Mugnaia
| Besetzung | Sophia Loren | Carmela |
| Vittorio De Sica | Don Teofilo | |
| Paolo Stoppa | Gardunia | |
| Marcello Mastroianni | Luca | |
| Ivonne Sanson | Donna Dolores | |
| Regie | Mario Camerini | |
| Drehbuch | Mario Camerini, Ennio De Concini | |
| Kamera | Enzo Serafin | |
| Musik | Angelo Francesco Lavagnino | |
| Produzent | Dino De Laurentiis, Carlo Ponti | |
| Andere Personen | Schnitt: Gisa Radicchi Levi | |

Der kluge Sekretär Gardunia (Paolo Stoppa, re.) schlägt dem Gouverneur (Vittorio De Sica, li.) einen Plan vor, um eine Nacht mit Carmela zu verbringen.
"Die schöne Müllersfrau" ist eine italienische Komödie mit bissigem sozialen Kommentar, womit Camerinis Film, wie so oft mit Vittorio De Sica in einer Hauptrolle, sich in seine vielen humorvollen Publikumserfolge einreiht. Der 1955 erschienene Film stellt die zweite Zusammenarbeit des Filmpaars Sophia Loren und Marcello Mastroianni dar, die zu Ikonen des europäischen Kinos wurden.