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Do, 12.02.
2015 – 2205

rbb

Das Leben ist eine Baustelle

Komödie, Deutschland 1997

Auf dem Weg zur Arbeit beobachtet der Metzgergehilfe Jan Nebel eines Nachts, wie eine junge Frau von zwei Männern verfolgt wird. Als er die schöne Unbekannte in Gefahr wähnt und ihr hilft, zu entkommen, kommt es zu einer Schlägerei. Zu spät erkennt Jan, dass er zwei Zivilfahnder verprügelt hat. Er landet für eine Nacht im Gefängnis, muss eine Geldstrafe zahlen und verliert zudem seinen Job. Als er die junge Frau, Vera, eines Tages zufällig wieder trifft, lädt sie ihn zum Dank für seine Hilfe zum Essen ein. Der arbeitslose Träumer Jan und die eigenwillige Musikerin Vera verlieben sich ineinander und beginnen eine leidenschaftliche Beziehung. Sie ziehen gemeinsam in die leer stehende Wohnung von Jans verstorbenem Vater und halten sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Aber durch Veras Bedürfnis nach Unabhängigkeit wird ihre Beziehung auf eine harte Probe gestellt.

Personen

Besetzung Jan Nebel
Christiane Paul Vera
Martina Gedeck Lilo
Armin Rohde Harry
Meret Becker Moni
Theo
Heino Ferch Supermarktleiter
Andrea Sawatzki Sylvia
Wolfgang Becker Chef im Fleischhof
Regie Wolfgang Becker
Drehbuch Wolfgang Becker, Tom Tykwer
Kamera Martin Kukula
Musik , Christian Steyer

Hintergrund

Regisseur Wolfgang Becker ("Good Bye, Lenin!", "Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße") inszenierte diesen Film, der 1997 seine Premiere im Wettbewerb der Berlinale feierte, mit Jürgen Vogel und Christiane Paul in den Hauptrollen. Beim Deutschen Filmpreis im gleichen Jahr wurde Jürgen Vogel mit dem Filmband in Gold ausgezeichnet. Martina Gedeck gewann den Preis für die Beste weibliche Nebenrolle und "Das Leben ist eine Baustelle" wurde als "Bester Film" mit dem Filmband in Silber geehrt. Mit Wolfgang Beckers "Das Leben ist eine Baustelle" und am 19.02.25 mit "Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush" von Regisseur Andreas Dresen würdigt das rbb Fernsehen filmisch die 76. Berlinale. Beide Spielfilme feierten jeweils im Wettbewerb vergangener Festspieljahre ihre Premiere: Beckers Film 1997 bei der 47. und Dresens Werk 2022 im Wettbewerb der 72. Internationale Filmfestspiele Berlin.