Konzert/Musik
Ob man auf einer Wellenlänge schwingt und sich etwas zu sagen hat, das merkt man häufig in den ersten Augenblicken einer Begegnung. Wenn die Kommunikation über Musik läuft, kann es dabei zu besonders magischen Momenten des Einverständnisses kommen. Solche erlebten die Pianistin Masako Ohta und der Trompeter Matthias Lindermayr gleich bei ihrem ersten musikalischen Aufeinandertreffen im Jahr 2019.
Sie spielen Kompositionen, die auf Intuition und Improvisation aufbauen. Beide denken und fühlen die Musik dabei von ihrem poetischen Ende her, begeben sich in eine gemeinsame, atmende Bewegtheit, in der sie maximal aufeinander hören, geschmeidig Impulse senden und dann ihre melodisch-harmonischen Ideen miteinander ausformulieren. Die ruhigen Stimmungen, die sie so erschaffen, sind von tiefenwirksamer Intensität.
Die in Tokyo geborene Masako Ohta lebt und arbeitet seit 1985 in Deutschland. Als sie 1988 nach München kam, war Matthias Lindermayr ein Jahr alt. Zwar hatte der gebürtige Münchner als Kind klassischen Klavierunterricht, aber schon bald spielte er lieber Gitarre in Rockbands und studierte dann am Jazzinstitut der Hochschule für Musik und Theater in seiner Heimatstadt, am Berklee College of Music in Boston und am Jazzinstitut der Musikhochschule in Berlin Jazztrompete und Komposition. Mit der Band Fazer macht er seit 2017 Musik, in der die Kombination von ausgetüftelten Rhythmen und elegischen Melodien zum Tanzen und Schwelgen einlädt, und feiert damit international Erfolge. Masako Ohta hat nach ihrem Klavierstudium in Tokyo und an der Universität der Künste in Berlin frühzeitig ihr Spektrum erweitert. Sie startete als Interpretin klassischer Klavierliteratur, wandte sich aber bald auch zeitgenössischer kreativer Musik zu und wurde zur, auch improvisierenden Komponistin von Solostücken, in denen sie sich auf Poesie, Klänge und Musik aus ihrer japanischen Heimat bezieht.
Nach ihrem im Oktober 2022 erschienenen Debüt "Mmmmh" und zwei Tourneen in Japan haben die beiden in diesem Jahr ein neues Programm und ihr zweites Album herausgebracht, für das sie in diesem Jahr den Preis der Deutschen Schallplattenindustrie in der Kategorie "Grenzgänge" bekommen haben. Sein Titel "Nozomi" bedeutet "Hoffnung". Mit innigen Tönen bringen sie darin die Haltung, Gutes zu erwarten, zum Klingen.
| Musik | Masako Ohta, Matthias Lindermayr | |
| Andere Personen | Kontakt: Beate Sampson | |

Key Visual/Cover Sendereihenbild ohne Typo zu "BR Clubkonzert - Jazz im Bergson Kunstkraftwerk". Im Club erlebt man den Jazz so hautnah wie sonst nirgends. Ein ganz neuer ist in München das "Barbastelle" im historischen Gemäuer des Bergson Kunstkraftwerks. Dort sind nun auch die BR Clubkonzerte beheimatet - Nachfolger der Live-Sessions im Studio 2. Im Bild: der Bassist Robert Lucaciu.
| Sonntag | 18.01. | 21:45 Uhr | ARD alpha |
BR Clubkonzert - Jazz im Bergson Kunstkraftwerk Elias Prinz Trio |
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| Sonntag | 01.02. | 21:45 Uhr | ARD alpha |
BR Clubkonzert - Jazz im Bergson Kunstkraftwerk "Mostly Monk" - Geoff Goodman Trio |
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| Sonntag | 08.02. | 21:45 Uhr | ARD alpha |
BR Clubkonzert - Jazz im Bergson Kunstkraftwerk Masako Ohta & Matthias Lindermayr |